Arnstein

Masterplan für die gesamte Stadt

Durch einen Vertrag mit der Deutschen Telekom wird nun auch der bisher unterversorgte Arnsteiner Ortsteil Büchold und die umliegenden Höfe an die "Datenautobahn" angeschlossen. Das Foto zeigt (von links) Markus Winter (Regionalmanager Insfrastrukturvertrieb Region Süd), Bürgermeister Franz-Josef Sauer, Thomas Weigand (Technik Niederlassung Süd) und Peter Meyer (Breitbandberatung Bayern).
Durch einen Vertrag mit der Deutschen Telekom wird nun auch der bisher unterversorgte Arnsteiner Ortsteil Büchold und die umliegenden Höfe an die "Datenautobahn" angeschlossen. Das Foto zeigt (von links) Markus Winter (Regionalmanager Insfrastrukturvertrieb Region Süd), Bürgermeister Franz-Josef Sauer, Thomas Weigand (Technik Niederlassung Süd) und Peter Meyer (Breitbandberatung Bayern). Foto: Günter Roth

Durch den Vertrag zwischen der Stadt Arnstein und der Deutschen Telekom erhalten nun die bislang unterversorgten Ortsteile Büchold und Dattensoll sowie die Aussiedlerhöfe Galgenmühle, Vogelsmühle, Steinbachshof und Erlasee einen Anschluss an die Datenautobahn. Dadurch sind nach Fertigstellung Downloadgeschwindigkeiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich.

Nach dem jetzt unterzeichneten Breitbandausbauvertrag wird die Telekom über 27 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und fünf Glasfasernetzverteiler aufstellen. Damit erhalten die Kunden von 150 Haushalten einen Anschluss von mindestens 30 Megabit, der alle Möglichkeiten für moderne digitale Anwendungen bietet. Das Glasfaserkabel wird in dem betreffenden Gebiet bis vor die jeweilige Haustüre kostenfrei gelegt, für 800 Euro können sich die Anwohner den endgültigen Anschluss von der Telekom ins Haus legen lassen.

Bürgermeister Franz-Josef Sauer sah die Vertragsunterzeichnung als einen wichtigen Schritt zu einem Masterplan für die digitale Vernetzung der Gesamtstadt. Gerade im ländlichen Raum sei das dringend notwendig, denn es gelte unter anderem auch, die Arbeit zu den Menschen zu bringen. Es sei zwar keine Pflichtaufgabe einer Kommune, aber die Stadt Arnstein habe es sich zur Pflicht gemacht, mittelfristig alle Ortsteile und die Kernstadt mit in einen Masterplan einzubinden, sagte er. Dieser müsse zum Element der künftigen Bauleitplanung werden, und es würden nun grundsätzlich schon jetzt bei allen Tiefbauarbeiten im Stadtgebiet die notwendigen Leerrohre für spätere Glasfaserkabel verlegt.

In den nächsten Monaten werden in mehreren Ortsteilen Bürgerversammlungen durchgeführt, informierte der Bürgermeister. In einigen Bereichen des Stadtgebiets ist auch schon die "HAB-Net" aus Hammelburg aktiv, unter Umständen müsse aber zusätzlich die Kommune Eigeninitiative ergreifen. Mithilfe verschiedener öffentlicher Förderprogramme können Zuschüsse von rund 80 Prozent erwartet werden. Laut Information der Telekom kostet die Verlegung eines Kilometers Glasfaser im Durchschnitt rund 80 000 Euro.

Glasfaserbündel sind die Kommunikationswege der Zukunft.
Glasfaserbündel sind die Kommunikationswege der Zukunft. Foto: Günter Roth

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