Lohr

Mitreißende Musik, die bestens tanzbar ist

Die Jets bei der Oldie-Night in der Stadthalle Lohr Foto: Henrietta Hartl

Die bunten Scheinwerfer der Lightshow streifen am Samstagabend durch die Stadthalle, Frontmann Gerry James und seine Jets rocken die Bühne. Auch der Rest des Saals ist in Bewegung: Tanzen, wippen, schnippen, klatschen, mitsingen.

Auf der Tanzfläche vor der Bühne sieht man Paare, die im klassischen Stil gekonnt Foxtrott, Jive oder Rock'nRoll tanzen, andere bewegen sich einfach rhythmisch zum Beat. An den vielen Stehtischen im Raum steht auch kaum einer still, die bestens tanzbare Musik der Jets lässt die Füße zucken.

Die meisten im Publikum sind OÜ 30 – ordentlich über 30 – aber das tut der Stimmung und der Tanzfreude keinen Abbruch. Nach den einzelnen Stücken gibt es meist Klatschen und Johlen für die mitreißende Musik der Jets. Aus ihrem schier unerschöpflichen Fundus spielen sie alles von Country, Rock'n'Roll, Pop, Blues, Soul und Funk bis zu härterem Rock.

Gerne auch Publikumswünsche

Bei dem breiten Repertoire ist es für die Jets auch kein Problem, immer wieder Lieder zu bringen, die sich jemand aus dem Publikum gerade gewünscht hat. Vor allen aus den Siebzigern und Achtzigern ist viel dabei. Einmal verkündet Gerry James, dass auch die Eltern von Stadthallenmanager Thomas Funck da sind und sich einen Song gewünscht haben: "Simply the Best". Und so legt er mit Tina-Turner-Stimme los, lässt zwischendurch die Zuschauer Teile des bekannten Hits singen, und es machen auch viele ordentlich laut und gut gelaunt mit.

Rosi Weber ist extra aus Marktheidenfeld nach Lohr gekommen, sie ist ein großer Fan der Jets. Neben Sänger James sind das Steve Chapple (Gitarre), Stevie Hyde (Bass), Schlagzeuger Tuncay Tercanli und der Keyboarder Oliver Thiergärtner. "Die sind einfach immer gut", meint Weber, das seien ja auch Profis.

Daher habe sie die Chance ergriffen, zu ihrer Lieblingsband in der Stadthalle tanzen zu können: "Das geht echt gut hier, es ist voll genug, dass man Stimmung hat, aber man hat auch noch gut Platz zum Tanzen." Auch die Lautstärke passe, findet sie. Doch jetzt nach den ersten eineinhalb Stunden seufzt die 51-Jährige: "Langsam würde ich mich gerne mal hinsetzen."

Stühle vergebens gesucht

Das ist allerdings ein gewisses Problem: Viele Stehtische sind im Raum verteilt, aber Stühle sucht man vergebens. An der Wand neben dem Eingang stehen zwei schmale Tische, die von fußmüden Besuchern als Sitzgelegenheit benutzt werden und ziemlich umlagert sind. Sobald eines der heißbegehrten Plätzchen frei wird, setzt sich jemand anderes auf die Tischkante.

Im Saal würden Stühle natürlich beim Tanzen stören, doch Weber meint, dass man an den Wänden entlang doch Stühle aufstellen könnte, zum gelegentlichen Ausruhen. Aber dann ist die Pause vorbei, die ersten rockigen Klänge des nächsten Sets locken sie wieder auf die Tanzfläche. Müde Füße hin oder her – die Musik der Jets sorgte für ausgelassene Stimmung bei den Besuchern bis zum Ende der Oldie-Night nach Mitternacht.

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