LOHR

Möglichkeiten der Selbsthilfe

Seit dem 22. April bietet das Bezirkskrankenhaus Lohr jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr Patienten die Möglichkeit, vor Ort verschiedene Selbsthilfegruppen kennenzulernen. Im wöchentlichen Wechsel stellen Vertreter von Selbsthilfegruppen aus Aschaffenburg, Main-Spessart und Würzburg ihr Engagement zur Unterstützung bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten, Essstörungen oder Alkohol- und Drogenabhängigkeit vor.

Patienten haben im Rahmen dieser Treffen die Möglichkeit, verschiedene Selbsthilfegruppen aus der Umgebung kennenzulernen und ungezwungen in einen direkten Austausch zu treten. Die Vertreter der Selbsthilfegruppen waren zum Teil selbst wegen einer Erkrankung in Behandlung und wissen, welche Fragen Betroffene beschäftigen: Wohin kann man sich wenden, wenn Therapie oder Klinikaufenthalt abgeschlossen sind und es keine heilsamen Gespräche mehr gibt? Werde ich wieder gesund? Wie geht es weiter mit meinem Beruf?

Der Austausch mit anderen Betroffenen stellt eine wertvolle Hilfe dar. Als Nachsorge oder begleitend, um Wege aus der Isolation zu finden, sich gegenseitig zu stärken und Strategien zu entwickeln, den Alltag zu bewältigen und wieder mehr Lebensqualität herzustellen.

Dieses Projekt entstand durch die Kooperation zwischen dem Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in Lohr und den Selbsthilfekontaktstellen in Würzburg, Miltenberg, Aschaffenburg und Main-Spessart.

Kontakt: Susanne Stäblein, Tel. (0 93 52) 5 03-2 07 52 oder Simone Hoffmann, Selbsthilfebüro Main-Spessart in Trägerschaft des BRK, TTel. (0 93 53) 98 17 86.

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