Naturschützer prangern an: "Massentierhaltung" im Wald

In den Staatswäldern des hessischen Spessarts soll es zugehen wie in einem Tierpark. Dadurch entstehen enorme Schäden am Wald.
Nein, dies ist kein Wildpark. Zu sehen ist ein großes Rotwildrudel auf einer Wiese bei Burgjoss im Bereich des hessischen Forstamtes Jossgrund. Foto: Foto: E. Sonneborn
In den Staatswäldern des hessischen Nordspessarts haben Forstleute in Missachtung ihrer Dienstpflicht schwere Schäden am Wald verursacht, indem sie jahrelang massiv überhöhte Rotwildbestände hegten und pflegten. Diesen Vorwurf erhebt der Bund für Umwelt- und Naturschutz in Deutschland (BUND). Der Landesbetrieb Hessenforst kündigt eine Kurskorrektur an. Man werde die Abschüsse erhöhen und den Rotwildbestand reduzieren, so Pressesprecherin Petra Westphal. Bereits in der am 31. Januar zu Ende gegangenen Schusszeit habe man im Forstamtsbereich statt der geplanten 273 Stück Rotwild 329 geschossen. Der ...
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