KARLSTADT

Neue Markisen fürs Freibad

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Viel Lob habe die Stadt für das sanierte und wieder eröffnete Freibad erhalten, berichtete Bürgermeister Paul Kruck in der Werkausschuss-Sitzung am Mittwoch. Allerdings wünschen sich die Besucher mehr und bessere Beschattung sowie weitere Sitzbänke. Diese Wünsche will die Stadt den Badegästen erfüllen.

Stadtwerke-Leiter Klemens Albert stellte drei Möglichkeiten, mehr Schatten zu schaffen, vor. Denkbar wäre, Segel in etwa 2,60 Metern Höhe an Seilen aufzuhängen. Fünf Segel von etwa sechs mal sechs Metern Größe kosten rund 37 000 Euro. Problematisch wäre, dass die Seile jederzeit hängen bleiben müssten. Feuerwehrfahrzeuge könnten bei einem Einsatz daran hängen bleiben und sie herunter reißen.

Denkbar wäre auch, große Schirme aufzustellen, allerdings sei dies nur im vorderen Bereich möglich. Im hinteren Bereich sei dafür nicht genug Platz. Dafür sei mit etwa 20 000 Euro zu rechnen.

Funktionalität geht vor

Die dritte Möglichkeit wäre, Markisen am Funktionsgebäude anzubringen. Zwei große von 12,5 mal vier Metern und zwei kleinere von sieben mal vier Metern. „Die lassen sich einfahren, dann stören sie nicht“, sagte Albert. 24 000 Euro würde dies kosten.

Der Architekt sei von den Markisen nicht begeistert, sagte Bürgermeister Paul Kruck. Aber es handele sich nun mal um ein Funktionsgebäude und die Markisen seien funktional. Der Ausschuss schloss sich dieser Auffassung an. Außerdem wurde der Kauf einiger Bänke beschlossen: Sieben Bänke aus Beton und Holz, die entlang des Gebäudes aufgestellt werden, sowie neun Metallbänke, die an der Sonnenterrasse Platz finden. Die Bänke kosten rund 33 000 Euro.

Für das Blockheizkraftwerk am Freibad wird die Stadt mit der Firma Viessmann einen Vertrag zur Wartung und Störungsbeseitigung abschließen. Dieser Vertrag gilt für vier Jahre beziehungsweise 24 000 Betriebsstunden; Nettokosten 28 320 Euro.

Neun Euro am Tag für Wohnmobile

Für die in Mühlbach entstehenden Wohnmobilstellplätze beschloss der Werkausschuss eine Benutzungs- und Entgeltordnung – diese lässt sich einfacher ändern als eine Satzung. Die Ordnung sieht eine maximale Nutzung für sieben Tage vor, neun Euro kostet der Tag. Harald Schneider (SPD) wies darauf hin, dass die Stellplätze in Marktheidenfeld, Gemünden und Lohr W-Lan für zwei Euro extra am Tag anbieten, preislich günstiger seien und die Nutzung auf drei bis fünf Tage beschränkt sei.

Klemens Albert erwiderte, dass Karlstadt auch W-Lan anbietet, dies aber im Preis enthalten sei. Zur Nutzungsdauer sagte Albert: „Stört uns das, wenn einer eine Woche lang da steht?“ Bürgermeister Kruck schlug vor, mit der vorliegenden Ordnung ein Jahr lang Erfahrungen zu sammeln. Danach ließen sich Änderungen relativ unproblematisch beschließen. Der Ausschuss stimmte zu.

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