Rieneck

Neuer Rienecker Blickfang: "Foodtec" weiht neues Gebäude ein

Global denken, lokal handeln. Die Firma "Foodtec" ist weltweit im Anlagenbau tätig. Das neue Gebäude besteht aber aus heimischen Holz, gebaut wurde es von heimischen Firmen.
Ein neues Haus prägt seit einiger Zeit das Bild des Gewerbegebiets: das Bürohaus der Firma 'Foodtec'.
Ein neues Haus prägt seit einiger Zeit das Bild des Gewerbegebiets: das Bürohaus der Firma "Foodtec". Foto: K-H. Wiesenfelder

Ein architektonischer Hingucker bereichert seit diesem Jahr das Gewerbegebiet Dürnhoffeld am nördlichen Stadtrand von Rieneck: mit einem Bürogebäude fast nur aus Holz und Glas hat der Betriebsinhaber der Firma "Foodtec", Rene Schupan aus Bad Vilbel, seinen Traum wahr werden lassen. Gemeinsam mit seinen Büromitarbeitern hatte er nun am Freitag zur offiziellen Einweihung des Verwaltungssitzes seiner Firma eingeladen.

Die Geschichte des Unternehmens: Das ist "Foodtec"

Bei der Gebäude- und Büroeinweihung am Dürnhoffeld (von links): Katrin Köckl, Sebastian Schapelt, Brigitte Legedza, Sabrina Klein, Rene Schupan (Inhaber), und die Architekten Katrin und Winfried Spahn.
Bei der Gebäude- und Büroeinweihung am Dürnhoffeld (von links): Katrin Köckl, Sebastian Schapelt, Brigitte Legedza, Sabrina Klein, Rene Schupan (Inhaber), und die Architekten Katrin und Winfried Spahn. Foto: K-H. Wiesenfelder

Die Firma ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Getränke-, Food- und Nonfoodindustrie. Hauptaufgabe ist die Montage, die Instandhaltung, der Betrieb und die Verlagerung von Abfüll-, Verschließ- und Transportanlagen, "damit´s gut läuft", wie es ein Werbeslogan ausdrückt.

Die Firma wurde im Jahr 2000 als "R.S. Getränketechnologie" gegründet und ab 2003 als Zusammenschluss mit der "Lerch Industrieservice GmbH" gemeinsam geführt. Seit dem Jahr 2009 leitet Rene Schupan die Firma als alleiniger Inhaber. Der offizielle und ganze Name der Firma lautet seitdem "Foodtec Schupan GmbH und Co. KG". Weltweit ist das Unternehmen tätig, rund 30 Mitarbeiter sind derzeit beschäftigt bei einem Umsatz von jährlich fast vier Millionen Euro, wie man auf der Internetseite des Unternehmens lesen kann. 

Das Büro und die Verwaltung waren seit 2009 etwa fünf Jahre in Karlstadt angesiedelt, dann fünf Jahre in Gemünden. Ab 2018 suchte Rene Schupan ein neues Grundstück für die Erweiterung seiner Firma. Zwei Gründe bewegten ihn dann für den Bau im Gewerbegebiet in Rieneck: zum einen liefen die Grundstücksverhandlungen in Gemünden nicht so wie erwartet und scheiterten schließlich. Mit entscheidend war zum anderen auch, dass sich dieses Bürohaus bei Schupans Fahrten in den letzten zehn Jahren immer mehr in seinem Kopf verfestigte: "Jedesmal, wenn ich Richtung Büro in Gemünden die Straße am Steinbusch hochfuhr und auf den Hang am Dürnhoffeld schaute, stellte ich mir dort dieses Haus so vor, mit dem einmaligen Blick auf das Sinntal, so wie es jetzt steht", schwärmt der Bauherr.

Wie das neue Bürogebäude entstand

In den neuen Büroräumen begrüßte Rene Schupan die Gäste.
In den neuen Büroräumen begrüßte Rene Schupan die Gäste. Foto: K-H. Wiesenfelder

Schließlich setzte Schupan seine Vision in die Tat um. Nach gemeinsamen Überlegungen und Ideen mit dem örtlichen Büro "Spahn Architekten" fertigte Nadine Spahn den Entwurf für den Bau an und Winfried Spahn leitete die Bauausführung, die nach nur zwölf Monaten Bauzeit abgeschlossen war. Rene Schupan legte großen Wert auf die Beteiligung ansässiger Firmen aus Rieneck und Umgebung, wie etwa die benachbarte Zimmerei Geßner, die Schreinerei Feser in Gemünden und viele weitere.  Neben den auffallenden Glasfronten sind zu 90 Prozent Hölzer verbaut, vor allem Fichte- und Lärchenbinder als sogenanntes Kreuzlagenholz.

Von dem Komplex und seinen Büros werden hauptsächlich die Verwaltungsarbeiten von derzeit drei Mitarbeiterinnen erledigt und die Kontakte zu den übrigen rund 25 Beschäftigten und Technikern gepflegt, die im Außendienst weltweit Abfüllanlagen oder Transportbänder aufbauen oder warten, wie derzeit bei einem großen Projekt in Israel. Im Erdgeschoss sind ihre hellen Arbeitsplätze mit herrlichem Blick ins Grüne und im Obergeschoss warten großzügige Räumlichkeiten und umlaufende Verandas für Tagungen, Besprechungen oder Feiern. Letztere Möglichkeit schöpften die Gäste bei der Eröffnung schon einmal aus. 

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