Lohr

Neuer Stand: Elf Corona-Fälle im Landkreis Main-Spessart

Alle Erkrankungen sind bisher mild verlaufen. Landrat Thomas Schiebel mahnt die Bevölkerung: Appelle ernst nehmen, Abstand halten und Hygiene-Hinweise beachten.
Symbolbild Fieber
Symbolbild Fieber Foto: Christin Klose

Aktuell gibt es im Landkreis Main-Spessart elf positiv getestete Corona-Fälle. Alle sind bislang mild verlaufen, informiert das Landratsamt in einer Pressemitteilung.. Dennoch warnt Landrat Thomas Schiebel eindringlich: „Um die heute von Ministerpräsident Markus Söder weitergehenden Maßnahmen noch zu verhindern, bitte ich die bereits bestehenden Appelle ernst zu nehmen: halten Sie Abstand, und beachten Sie die bekannten Hygiene-Hinweise!“ Alle unnötigen Zusammenkünfte und Treffen von Menschen auch in kleiner Zahl muss vermieden werden!

Blutspendetermine dürfen weiterhin durchgeführt werden

Es gibt wenige berechtigte Ausnahmen: Trotz Einschränkungen bzw. Verboten von Veranstaltungen dürfen Blutspendetermine weiterhin durchgeführt werden. Ausnahmegenehmigungen müssen hierfür nicht beantragt werden. Die Verantwortlichen sind allerdings aufgefordert, besondere Vorsichtsmaßnahmen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes (z.B. Mindestabstand zwischen Blutspendern) zu treffen. Die Gemeinden werden gebeten, den Veranstaltern die bisher für Blutspendetermine bereit gestellten Räumlichkeiten auch weiterhin zur Verfügung zu stellen.

Appell: Energiesperren während Corona-Epidemie aussetzen

Um die Ausbreitung des Coronavirus so weit als möglich zeitlich zu verzögern, gelten zwei Maßnahmen als besonders erfolgsversprechend: die Beachtung grundsätzlicher Hygieneempfehlungen und die Vermeidung von sozialen Kontakten. Dies wird in den kommenden Wochen unweigerlich dazu führen, dass sich viele Menschen vorrangig im häuslichen Umfeld aufhalten werden und verstärkt auf die elementaren Hygienemaßnahmen (Hände waschen) achten müssen. Doch was, wenn aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten eine Strom-, Gas- oder Wassersperre droht? „In Zeiten, in denen die Bevölkerung aufgefordert ist, überwiegend zuhause zu bleiben, und Hygiene das A und O ist, ist eine Energiesperre unverhältnismäßig“, betont Landrat Thomas Schiebel. „Ich bitte daher die Energieversorger, auf die Verhängung von Sperren für die Dauer der Corona-Epidemie zu verzichten und bereits bestehende auszusetzen.“

Regelungen für die Abgabe von Trichinenproben

Die Abgabe von Trichinenproben ist in Karlstadt – wie durch Aushang in der Vergangenheit bekannt – nur montags und freitags von 10 Uhr bis 11 Uhr möglich. Außerhalb der genannten Zeiten können keine Trichinenproben angenommen werden. Bei der Abgabe der Probe wird vorerst kein Bargeld mehr angenommen. Die Gebührenabrechnung für die Untersuchung der Proben erfolgt bis auf Weiteres jeweils monatlich durch Rechnungsstellung am Monatsende. Daher ist es dringend erforderlich, dass der Wildursprungsschein, der der Probe beigefügt ist, deutlich und vollständig ausgefüllt wird. An der Trichinenprobenannahmestelle in Gemünden, werden vorerst keine Wildschweinproben mehr angenommen.

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