RECHTENBACH

Neues Angebot steht im Raum

Grundstücksgespräch: Vertreter der Gemeinde Rechtenbach und die Landtagsabgeordneten Sinner, Schneider und Felbinger. Foto: DEHM

Abgesehen von Geld fehlt es der Gemeinde Rechtenbach vor allem an Flächen. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass sich der Freistaat Bayern von seinen beiden ehemaligen Maschinenringgrundstücken rechts und links der B26 an der Ortsausfahrt Richtung Aschaffenburg trennen will. Auf das linke, das sich im Gegensatz zum rechten im Außenbereich befindet, und nur mit ein paar alten Hallen bebaut ist, hat die Gemeinde ein Auge geworfen; der Bauhof soll dorthin.

Die für den Freistaat tätige Bayern Immo hat der Gemeinde das 5300 Quadratmeter große Hallengrundstück zusammen mit für den Freistaat nicht verwertbaren Nachbarflächen wie Böschung, Weg, Gewässer und Wald von nochmals knapp 10 000 Quadratmetern für 105 000 Euro angeboten. Dieser Preis war der Gemeinde zu hoch, weshalb sie Ende Februar eine Petition im Landtag eingereicht hat. Am Freitag waren nun neben Bayern-Immo-Mann Thomas Rützel auch die Berichterstatter des Landtagshaushaltsausschusses Eberhard Sinner (CSU) und Harald Schneider (SPD) sowie FW-Mann Günther Felbinger mit Bürgermeister Andreas Frech und einigen Gemeinderäten sowie VG-Leiter Hans Elzenbeck vor Ort.

Nach einigem Hin und Her verständigte man sich darauf, dass der Gemeinderat entscheiden soll, ob er auch Interesse an dem mit Wohnhaus und Werkstatt bebauten Grundstück rechts der B26 hat. Sofern dies der Fall ist, würde dieses Grundstück auf voraussichtlich vorhandene preismindernde Altlasten untersucht und der Gemeinde ein Angebot für beide Grundstücke gemacht. Zehn Prozent Rabatt zum Gutachterpreis sollen in diesem Gesamtpaket drin sein, hieß es. Macht die Gemeinde von ihrem Vorkaufsrecht als Kommune keinen Gebrauch, werden die Grundstücke ausgeschrieben.

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