Karsbach

Neues Mulchgerät für Karsbach?

Entlang des Weges zum Karsbacher Industrie- und Gewerbegebiet demonstrierten die Anbieter ein neues Tragarm-Mulchgerät.
Entlang des Weges zum Karsbacher Industrie- und Gewerbegebiet demonstrierten die Anbieter ein neues Tragarm-Mulchgerät. Foto: Helmut Hussong

Vor Ort am Industrie- und Gewerbegebiet Schönauer Weg traf sich der Gemeinderat Karsbach, um sich ein neues Mulch-Anbaugerät vorführen zu lassen. "Wenn man über Neuanschaffungen berät, ist es immer gut, wenn man weiß, um was es geht und welche Funktionalität vorhanden ist", fasste Bürgermeister Martin Göbel das Ziel dieses Treffens zusammen.

Das vorhandene Mulchgerät an dem alten Geräteträger sei bereits 25 Jahre im Einsatz und habe seine Nutzungsdauer einfach erreicht. Deshalb regten in der Vergangenheit verschiedene Gemeinderäte an, sich nach entsprechenden Anbaugeräten für den neuen im Jahr 2016/2017 beschafften Fendt 312 Vario S4 zu erkundigen.

Eigenleistung verstärken

"Wir wollen künftig noch mehr mit dem eigenen Bauhof erledigen", sagte Göbel. Aktuell sei man bemüht, noch einen weiteren Gemeindearbeiter einzustellen. Beim Mulchen der Wege und Gräben, sowie dem Freischneiden der Hecken, wolle man wieder stärker von der Fremdvergabe auf die Eigenleistung zurück kommen. Der Gesetzgeber habe den Zeitraum für die Pflegearbeiten an Gräben und Hecken immer stärker eingeschränkt. Mit eigenem Personal und Gerät sei man deshalb flexibler.

Der Vertreter des Herstellers des vorgegführten Mulchgerätes, Hans Fleischer (links), erläuterte die Vorteile und Funktionalität des mit neuer Technik ausgestatteten Mulchgerätes und beantwortete die Fragen der Gemeinderäte.
Der Vertreter des Herstellers des vorgegführten Mulchgerätes, Hans Fleischer (links), erläuterte die Vorteile und Funktionalität des mit neuer Technik ausgestatteten Mulchgerätes und beantwortete die Fragen der Gemeinderäte. Foto: Helmut Hussong

Deshalb sei zu überlegen, ob man sich nicht weiterhin ordentlich ausstatten und neben dem Mulchgerät auch schon einmal über eine spätere Anschaffung einer Astschere zum Beschneiden von Wegrändern und Hecken nachdenken sollte. "Wir haben viele Böschungen und Gräben im Bereich der Ortschaften und die Kläranlage, die wir mähen müssen", nannte Göbel nur einige Einsatzgebiete des Gerätes. Auch entlang der Hauptfeldwege werde regelmäßig gemulcht.

An Traktor angebracht

Vor Ort informierte der für die Kommunalbetreuung zuständige BayWa-Mitarbeiter Martin Schneider über ein mögliches Ersatzgerät für das alte Auslegermulchgerät. Dieses war als Vorführgerät an einen Traktor angebracht. Hans Fleischer, ein Vertreter des Herstellers Maschinenfabrik Dücker (Stadtlohn, Nordrhein-Westfalen), ging ausführlich auf die modernen technischen Steuerungsmöglichkeiten und Gegebenheiten des Anbaugerätes mit einer Reichweite von sechs Metern ein. Bei der praktischen Vorstellung konnten sich auch die Bauhofmitarbeiter ein entsprechendes Bild von der Leistungsfähigkeit und der Bedienbarkeit machen.

"Die Vorführung zeigte, dass das Gerät gut ist", fasste Göbel seinen Eindruck zusammen. Allerdings müsse man auch mit rund 45 000 Euro für die Anschaffung rechnen. Da sei die Astschere noch nicht dabei. Beim Ortstermin ging es nur um die Vorführung. Wenn das Angebot nochmals angepasst sei, werde man in einer der nächsten Gemeinderatsitzungen über eine Anschaffung beraten.

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