KARLBURG

Neun elektronische Schießstände

Neun elektronische Schießstände für Luftdruckwaffen stehen in der modernisierten Schießhalle des KKS Karlburg zur Verfügung. Zur offiziellen Inbetriebnahme der Anlage demonstrierten Jugendliche des Vereins die sofortige Trefferanzeige nach jedem Schuss auf dem Display am eigenen ... Foto: Josef Riedmann

Der Kleinkaliber-Schützenverein (KKS) Karlburg hat seine Schießanlage für Luftdruckwaffen umfassend renoviert und auf elektronische Schießstände umgestellt. In einer Feierstunde nahmen die Mitglieder die Anlage im Beisein von Sponsoren und Gästen offiziell in Betrieb.

„Mit großzügiger Unterstützung von Sponsoren, Institutionen und der Mithilfe von Vereinsmitgliedern konnte der KKS Karlburg eine Investition in die Zukunft tätigen“, freute sich Schützenmeister Werner Gehret bei der Vorstellung der modernen Schießanlage im Karlburger Schützenhaus. Zwei Jahre vergingen seit dem Beginn der Planungen.

An Zuschüssen habe der Verein von der Stadt Karlstadt 20 Prozent auf die Anlage selbst erhalten, der Bayerische Sportschützenbund habe 25 Prozent auf die zuschussfähigen Kosten gewährt. Gehret bedankte sich besonders bei den Sponsoren Sparkasse Mainfranken, Energie, Bitburger Brauereigruppe sowie den ortsansässigen Unternehmen Mitsubishi-Autohaus Kühl, BMW-Köhler, BHP Bad & Heizungspartner, Metzgerei Hartmann, Elektro Schmitt und Rainer Zink.

Auch Mitglieder und Mannschaften des KKS spendeten. Gehret freute sich zudem über 422 freiwillige Arbeitsstunden, die 19 Vereinsmitglieder erbrachten. Besonders hob er die Leistungen der beiden Hausmeister Alfons Ruppert und Ludwig Mehling hervor, die sich neben tatkräftiger Mitarbeit auch um die Organisation der Baustelle kümmerten. Gemeinsam mit dem zweiten Schützenmeister Werner Schrauth überreichte Gehret den beiden Helfern ein Präsent.

„Ihr dürft mit Recht stolz sein auf die getätigte Investition“, sprach Mathias Dörrie, erster Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks Unterfranken, den Mitgliedern des KKS seine Anerkennung aus. Die elektronische Treffererfassung ermögliche eine äußerst präzise Darstellung des Schießergebnisses, das der Schütze sofort auf dem Display an seinem Schießstand ablesen könne. Mit derartigen Anlagen könne der Schießsport in der Region wieder interessanter werden und besonders die Jugend ansprechen und begeistern. Dörrie gab den Verantwortlichen des Vereins mit auf den Weg, die Nachwuchsgewinnung nicht aus den Augen zu verlieren. Für die Jugendarbeit brachte er auch einen Spendenscheck mit.

Die Karlburger Schützen ersetzten ihre neun konventionellen Schießstände jeweils durch elektronische Schießstände. Gleichzeitig modernisierten sie die Schießhalle. Im benachbarten Vereinsheim können Besucher über einen Beamer mit Leinwand die Schießergebnisse der Schützen an den Ständen mitverfolgen. Auch Kinder können mit einem Lasergewehr auf der Anlage schießen. Am Eröffnungstag demonstrierten Jugendliche die Möglichkeiten des neuen Schießstandes, bevor auch die Gäste unter Anleitung die Anlage testen konnten.

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