Gemünden

Novembermarkt startete mit Rathaussturm

Gut gefüllt war die Innenstadt am Sonntag beim Novembermarkt, der in diesem Jahr mit dem Rathaussturm zusammenfiel.

Pünktlich um 11.11 Uhr verschafften sich die Faschingsnarren des Züchleteams Zugang zum Rathaus, fesselten Bürgermeister Jürgen Lippert und führten ihn anschließend auf den Marktplatz, wo das närrische Volk schon wartete. Musikalisch begleitet wurde das Spektakel von der Fischertrachtenkapelle.

Die Narren lasen ihrem "Lippi" ganz schön die Leviten, befassten sich mit dem Thema Innenstadtbelebung ("Drei Läde mache zu, zwei mache auf") und frotzelten über Strafzettel, die Motorradfahrer bekommen, wenn sie ihr Gefährt auf dem Marktplatz abstellen, weil sie dort einen Kaffee trinken oder ein Eis essen ("Aber an alle Lampemaste dran, stehen alte Räder, kaputt und platt, des passt auch besser zum Konzept Geisterstadt").

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Novembermarkt

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Weitere Themen waren unter anderem die Gemündener Ampeln, die angeblich immer auf Rot stehen, das geschlossene Bahnhofsklo und die Landtagswahl ("Zu den fünf Wahlhelfern im Wahllokal hab ich gesagt, eh, ihr da, hört ämal, ich würd gern noch so ein Los gekauf, weil auf meim Zettel sind nur lauter Nieten drauf").

Nachdem die Narren fertig waren mit ihrer Schelte, öffneten sie die eroberte Stadtkasse, die bis oben hin gefüllt war mit Süßigkeiten, und ließen die Kinder hineingreifen.

Sah es anfangs noch etwas unbeständig aus, setzte sich nach dem Rathaussturm immer mehr die Sonne durch und der verkaufsoffene Sonntag startete in bestem Licht. In der Innenstadt waren auch zahlreiche fliegende Händler vertreten, die Taschen und Socken, Körbe und Besen, jede Menge Dekoartikel und vieles mehr anboten.

Da der Novembermarkt am Sonntag unter dem Motto "Gemünden bäckt" stand, durfte natürlich ein Backstand nicht fehlen. Dafür gesorgt hatte der Verein "Stadtmarketing Gemünden aktiv" und die Kinder waren mit Begeisterung dabei, zusammen mit Erwachsenen Plätzchen auszustechen und zu verzieren. Eine weitere Aktion des Stadtmarketing-Vereins war das Sammeln von Spenden für ein fußgängerfreundliches Pflaster in der Altstadt, von dem ein Probestück bereits verlegt ist.

Am späteren Nachmittag öffnete auch die Kirche St. Peter und Paul ihre Türen und lud zu einer besinnlichen Meditation bei Musik und Kerzenschein ein.

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