ARNSTEIN

Nur 24 Besucher bei hochkarätigem Konzert

Das Trio Lumimare: (von links) Victor Plumettaz, Komponist und Arrangeur Mathias Schabow am Flügel und Michaela Neuwirth. Foto: Ernst Schneider

Durchwegs von Mathias Schabow komponiert beziehungsweise für das Trio Lumimare arrangiert, waren die Stücke, mit denen Michaela Neuwirth (Querflöte), Victor Plumettaz (Violincello) und Schabow selbst am Flügel in der Alten Synagoge in Arnstein aufwarteten.

Angesiedelt zwischen Klassik und Jazz, waren sie von Schabows Heimat Mecklenburg geprägt. Dabei ließ er Gedanken an Kastanienalleen wach werden, die ihn als Kind zum Hause seiner Großmutter führten. Wenn dann bei dem Stück „Emely“ an Jazz erinnert wurde, nahm dies keinesfalls die Spannung aus dem musikalischen Abend.

Das Trio Lumimare zeigte eindrucksvoll die Klangfülle und mögliche Dynamik der einzelnen Instrumente auf. Dies war im besonders bei den immer wiederkehrenden Passagen der Fall, was aber keinesfalls langweilig war. Denn schon allein die Dynamik vom zarten Pianissimo bis zum mächtigen Fortissimo sorgten für beeindruckende Abwechslung.

Während Neuwirth klassische Querflöte am Frankfurter Konservatorium, sowie Jazz- und Popularmusik an der Frankfurter Musikhochschule studierte, absolvierte Plumettaz seine Violoncelloausbildung an der Musikhochschule in Karlsruhe und Zürich.

Geboren in Waren/Müritz und aufgewachsen in Mecklenburg, studierte Schabow an den Musikhochschulen Weimar und Köln Jazzklavier. Er komponiert für das Theater und veröffentlicht seine Musik auch auf seinem Label „Schabowmusic“.

Mit diesem Trio ist es den Verantwortlichen gelungen, ein hochkarätiges klassisches Musiktrio in die „Alte Synagoge“ zu bringen. Schade, dass nur 24 Zuhörer gekommen waren.

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