Obersinn

Obersinn stockt auf elf "Siebener" auf

Eine Kommune der Größe Obersinns darf zwischen vier und sieben Feldgeschworene bestellen, aber bei Bedarf mehr, erklärte Bürgermeisterin Lioba Zieres in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates. Die letzte personelle Aufstockung der "Siebener" erfolgte im Jahr 2000 auf zehn Personen. Leider können zwei Mitglieder ihr auf Lebenszeit verliehenes Ehrenamt aufgrund ihres Alters nicht mehr ausüben. Die örtliche Siebener-Gemeinschaft hatte 2019 Wolfgang Preisendörfer und Lothar Ullrich als Nachrücker bestätigt und Bürgermeisterin Zieres nahm ihnen den Amtseid ab. In der Gemeinderatssitzung galt es jetzt, das vorgeschriebene Regelwerk so anzupassen, dass der Markt die Anzahl der "Siebener" auf elf Personen erhöht. Einstimmig gab das Gremium grünes Licht.

Dem Bauantrag zur Errichtung eines Carports mit Abstellraum in der Ortsstraße Eller 18 erteilte der Rat das gemeindliche Einvernehmen.

Weiter hatte das Gremium über eine Bauvoranfrage in der Sinnstraße 22 zu entscheiden, auf welchem der Bauwerber nach Abbruch des vorhandenen Bestandsgebäudes ein Zweifamilienhaus errichten möchte. Das kommunale Bauamt erinnerte in der Stellungnahme daran, dass das Bauvorhaben im vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebiet der Sinn liegt. Dem Antrag auf Vorbescheid stimmte der Gemeinderat zu; die Bauvoranfrage wird zur weiteren Prüfung an das Landratsamt und das Wasserwirtschaftsamt weitergeleitet.

Bürgermeisterin Zieres erinnerte an die von Burgsinns drittem Bürgermeister Christan Gutermuth initiierte Unterschriftenaktion in allen Kommunen der Sinngrundallianz für einen deutlich verbesserten Öffentlichen Personennahverkehr im Sinngrund. Jeder Bürger sei aufgerufen, sich in die in Geschäften und Banken aufliegenden Listen einzutragen.

Ratsmitglied Gerhard Weismantel monierte einen großen Straßenaufbruch in der Rhönstraße. Die Bürgermeisterin versprach, dieses Gefahrenpotenzial und ein weiteres im Hartberg durch den Bauhof beseitigen zu lassen, wenn sich das Wetter gebessert hat.

Kurz vor Weihnachten konnte ein größeres Leck in der kommunalen Wasserleitung als Ursache größerer Wasserverluste geortet und beseitigt werden.

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