MARKTHEIDENFELD

Okalux bei ausgezeichnetem Bauwerk beteiligt

Sartorius SWT - Geb.13
Beim Produktionsneubau für Laborinstrumente auf dem Gelände des Sartorius-Campus in Göttingen wurden Funktionsgläser des... Foto: Klemens Ortmeyer

Damit gute Industriearchitektur entsteht, müssen vielfältige und oftmals anspruchsvolle Anforderungen erfüllt werden. Gelungen ist dies bei dem mehrfach ausgezeichneten Produktionsneubau für Laborinstrumente auf dem Gelände des Sartorius-Campus in Göttingen. Dieser wurde mit dem Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues und dem European Steel Design Award 2017 sowie dem German Design Award 2018 (Kategorie „Architecture“) ausgezeichnet. Seinen Beitrag zum Bau und zum Erfolg leistete auch das Marktheidenfelder Unternehmen Okalux, informiert die Firma in einer Pressemitteilung.

Das Gebäude, das nach Maßstäben der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) konzipiert wurde, überzeuge nicht nur funktional und energetisch, sondern ebenso ästhetisch. Der Neubau erweitere die Kapazitäten des Pharma- und Laborzulieferers Sartorius um 25 000 Quadratmeter.

Diese verteilen sich auf eine zweigeschossige Produktionshalle in Stahlbauweise mit flankierenden Stahlbetonseitenschiffen für Büros und einen ebenfalls zwei Stockwerke hohen Stahlbetonbau für Produktentwicklung und Labore, der im Westen der Halle anschließt. Ein gläsernes Atrium, in dem sich der Haupteingang befindet, verbindet die beiden Bereiche.

Ziel der Planer war es, mit der Gestaltung des Gebäudekomplexes die Firmenwerte Offenheit, Nachhaltigkeit und Freude zu vermitteln und die Wertschätzung der Arbeit und der hier tätigen Menschen auszudrücken.

Die Neigung der Stahlstützen in der Produktionshalle bringt Vorteile mit sich: Zum einen können die Flächen ohne Einschränkungen durch die Baukonstruktion genutzt werden. Zum anderen lässt die Neigung trichterförmige Räume zwischen den Produktionsschiffen entstehen – sogenannte Lichtgräben, die das Tageslicht tief in den Innenraum holen. Einen hohen thermischen und visuellen Komfort gewährleisten knapp 7000 Quadratmeter Glasfläche.

Bei der Überkopfverglasung der Lichtgräben fiel die Wahl des Architekten auf die Funktionsgläser Okasolar S von Okalux. Feststehende Lamellen im Scheibenzwischenraum sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung der Räume mit diffusem Tageslicht zu jeder Tages- und Jahreszeit.

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