GEMÜNDEN

Ondrasch eröffnet Schlecker-Atelier mit zwei Reden

Doppelter Einsatz für gemeinsame Idee: Gemündens Bürgermeister sprach bei der Ateliereröffnung gleich zweimal. Foto: Ferdinand Heilgenthal

„Wo früher Zahnpastatuben und Putzmittel die Regale füllten, dominieren heute Pinsel und Farbtuben“, sagte die Karlstadter Malerin Gertraud Amanda Hohmann bei ihrer Laudatio zur Eröffnung des offenen Ateliers „Treffpunkt Kunst“ vor hundert Besuchern in der ehemaligen Schleckerfiliale in der Friedenstraße. Sie bewundere den Mut der Initiatorin Brigitte Heck und gratulierte ihr, den vier Kolleginnen und dem „Quotenmann“ Michael Doerr zu dieser Idee und dem schönen Raum.

Gerade die unterschiedlichen Stilrichtungen der einzelnen Künstler mache das Angebot interessant. Bei der Vorstellung von Marlen Bald, Brigitte Heck, Anja Jung, Uschi Raithel, Sabine Weippert und Michael Doerr flocht sie neben den Details zu den praktizierten Kunstrichtungen und Maltechniken auch humorvolle Anekdoten ein.

So habe Brigitte Heck schon als Kind alles bemalt, was ihr in die Hände kam, sogar das von ihrer Mutter über die Kriegsjahre gerettete wertvolle Buch „Berühmte Deutsche“. Spontan sagte Hohmann zum Tatendrang ihrer Freundin: „Die Brigitte war schon immer vorne dran.“

Bürgermeister Georg Ondrasch, der gleich zweimal – zu Beginn und zum Schluss der Eröffnungsfeier – sprach, freute sich in seinen Reden über die gemeinsame Idee Hecks, die mit dem Projekt verwirklicht wurde. Es werde den Ruf Gemündens als Kulturstadt weiter stärken. „Leerstand ist Rückstand“, sagte der Rathauschef und bedankte sich bei den Künstlern und beim Vermieter, der die sinnvolle und kreative Nutzung ermöglichte. Zum Schluss seiner Grußworte ließ er es sich nicht nehmen, die Ausstellung auch gleich selbst zu eröffnen.

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