ZELLINGEN

Panorama-Wanderweg von Zell nach Zellingen

Einen rund 42 Kilometer langen Höhen-Panorama-Wanderweg will der Tourismusverein „Nördliches Würzburger Land“ anlegen. Der Zellinger Gemeinderat war sich einig, das sich Zellingen mit rund 14 400 Euro an den Kosten beteiligt. Damit werden Wegweiser, Hinweisschilder, Info-Tafeln, Ortstafeln, Flyer zum Kartierung und die Außenmöbel finanziert. Erwartet wird eine Förderung durch die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau von 50 Prozent des Netto-Beitrages.

Querung der alten Mainbrücke in Retzbach

Der künftig Wanderweg soll alle Mitgliedsgemeinden des Tourismusvereines verbinden, also Erlabrunn, Leinach, Margetshöchheim, Retzstadt, Thüngersheim, Veitshöchheim, Zell am Main und Zellingen. Dabei wird er den Main über die alte Mainbrücke in Retzbach queren. In der Sitzung gab es schon Vorschläge für die Außenmöbel zu sehen – von Varianten aus Naturstein bis hin zu Stahlgestellen mit dicken Holzbrettern als Sitzfläche oder Tischplatte. Die Standorte im Bereich Zellingen, Retzbach und Thüngersheim wurden von Reinhold Meurer zusammen mit Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung festgelegt. Aufstellen und Montieren wird die Tische, Bänke und Panorama-Liegen der Bauhof.

Für die Masterplanung eines Leerrohrnetzes als Grundlage für künftige Internetzugänge per Glasfaser ging nur ein Angebot ein. Angefragt hatte die Verwaltung vier weitere Büros. Der Gemeinderat vergab den Auftrag nun an das Büro Dr. Forst Consult aus Würzburg zum Preis von 38 110 Euro. Diese Kosten für das „Bundesprogramm Stufe 1 Beratungsleistungen“ sind vollständig förderfähig.

Keine Einwände hatte der Gemeinde zum Beitritt der Versorgungsbetriebe Röttingen zur CityUSE GmbH & Co. KG. Über diese kaufen nun insgesamt 16 Kommunen beziehungsweise deren Versorgungsbetriebe und Stadtwerke Strom an der Strombörse Leipzig ein. „Je größer die Gesellschaft wird, umso günstigere Preise sind möglich“, erklärte Bürgermeister Wieland Gsell.

Aus dem Landkreis Main-Spessart sind neben den Versorgungsbetrieben Zellingen auch das Energieversorgungsunternehmen Markt Thüngen, die Gemeinde Partenstein und die Gemeindewerke Markt Frammersbach Gesellschafter von CityUSE. Die Versorgungsbetriebe Röttingen nutzten bisher Dienstleistungen aus dem Netzkompetenzzentrum wie Energiedatenmanagement und Zählerfernauslesung.

Auf Basis des Stromdurchsatzes muss Röttingen an Stammkapital 2905 Euro und als Aufnahmebeitrag 29 051 Euro bezahlen. Dazu kommt ein Ausgleichsbeitrag für die von CityUSE eingegangenen Unternehmensbeteiligungen von 13 450 Euro. Insgesamt sind das 45 405 Euro.

Insgesamt wächst das Stammkapital der Gesellschaft damit auf 215 905 Euro an und die prozentuale Beteiligung der Zellinger Versorgungsbetriebe sinkt minimal um 0,54 Promille auf 3,937 Prozent.

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