Weickersgrüben

Politiker besuchen Landwirte in Weickersgrüben

Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann, Landwirt Christian Fischer und Landtagsabgeordneter Thorsten Schwab im Gespräch. Foto: Christian Schreck

Welche Probleme beziehungsweise Perspektiven haben Landwirte heute? Um sich ein Bild zu machen, besuchte der Bundestagsabgeordnete Alexander Hoffmann mit seinem Landtagskollegen Thorsten Schwab den Pfadackerhof in Weickersgrüben. Inhaber Christian Fischer lud die Vertreter der Politik, Vertreter von Verbänden und Vereinigungen sowie Landwirtskollegen zu einem Gespräch ein, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

„Die Probleme der Landwirte sind vielfältig“, erklärte Fischer, dies würden auch die Proteste der Bauern aus allen Landesteilen zeigen. Mit rund 250 000 größeren und kleineren Höfen und mehr als 5,5 Millionen Mitarbeitern sei die Land- und Ernährungswirtschaft mit ihren vor- und nachgelagerten Bereichen einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands. „Landwirtschaftliche Betriebe sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, so Alexander Hoffmann.

Fischer: Landwirte fühlen sich von der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert

Herausforderungen sowohl für konventionelle Betriebe als auch für Biohöfe wachsen. Viele Familienbetriebe blicken auf hohe Investitionen und stetig steigende Herausforderungen durch Verbraucher, Klima- oder Naturschutz-Auflagen. Hier ist unter anderem die bereits 2017 verabschiedete neue Düngeverordnung, die jetzt schon wieder überarbeitet werden soll, sowie der Agrarpakt zu nennen, heißt es in der Mitteilung. Viele Punkte werden in der öffentlichen Diskussion durcheinandergeworfen, wenn es um Feinstaubquote, Nitrat-Belastung, Nitratrichtlinie, Pflanzenschutzmittel oder um das das Tierwohl geht. Nach dem Empfinden der Landwirte werden die Dinge oft einseitig und sehr auf die Landwirtschaft fokussiert dargestellt. Fischer verwies darauf, dass viele Landwirte sich nicht mehr von der Gesellschaft akzeptiert fühlen.

Weiterhin tauschten sich die Politiker auch über Themen wie Arzneimitteldokumentation, Emissionsrecht, Bauernrente,  Afrikanische Schweinepest sowie über die Erhaltung von Direktzahlungen – um auch künftig bäuerliche Familienbetriebe wirkungsvoll unterstützen zu können – aus.

„Landwirte versorgen uns mit Lebensmitteln, sie schaffen Arbeitsplätze und sind aktiv in Umwelt-, Tier- und Naturschutz. Sie übernehmen damit wichtige Aufgaben und haben unsere volle Anerkennung“, sind sich die beiden Politiker einig. Nur eine gesunde Landwirtschaft könne modern, nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich sein. Deswegen werden sie weiterhin sachlich mit den Landwirten sprechen und sich für lösungsorientierte Politik einsetzen, versicherten sie.

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