KARLSTADT

Pro-B26n sieht Projekt deutlich nähergerückt

Die Bürgerinitiative Pro B26n sieht im ersten Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) mit der erneuten Aufnahme der Trasse in den vordringlichen Bedarf vom Autobahnanschluss bei Werneck bis Karlstadt die Bestätigung für ihre kontinuierliche Arbeit seit ihrer Gründung im Jahr 2009. Nicht spektakuläre Aktionen nach Außen, sondern gezielte Gespräche mit Ministerien in Berlin und München und mit Staatssekretär Gerhard Eck hätten die Notwendigkeit zum Bau der B26n verdeutlicht, heißt es in einer vom Vorsitzenden Manfred Goldkuhle unterzeichneten Pressemitteilung der BI.

In den Bundestagsabgeordneten Alexander Hoffmann (CSU) und Bernd Rützel (SPD) habe die BI-Pro-B26n aktive und fleißige Unterstützer des Projekts dazugewinnen können. Ihnen gelte neben Staatssekretär Gerhard Eck besonderer Dank für das vorgestellte Ergebnis. Goldkuhle: „Jetzt hat unsere Region wie seit dem Jahr 2003 erneut die Chance, die Lösung ihrer verkehrlichen Probleme anzugehen.

“ Die Bürgerinitiative habe seit ihrer Gründung im Jahr 2009 nicht den Bau einer Autobahn, sondern einer Bundesstraße forciert, wobei das Wie und ob vier-, drei- oder zweispurig, nie im Vordergrund gestanden habe.

Bürger sollen sich beteiligen

„Wir wollen seit jeher eine Entlastungsstraße fürs Werntal durch die Höhenführung von Arnstein bis nach Karlstadt. Dazu bedarf es weiterhin guter sachlicher und stichhaltiger Argumente,“ schreibt die BI. Sie fordert deshalb Bewohner, Institutionen, Firmen und Betriebe in der betroffenen Region (Arnstein, Thüngen, Karlstadt, Lohr, Gemünden) auf, dem Bundesverkehrsministerium in 10115 Berlin, Invalidenstraße 44, oder über www.bmvi.de in der jetzt laufenden Beteiligung die Notwendigkeit des Projekts deutlich zu machen.

„Eine zweispurige Straße mit wechselseitiger Überholspur zwischen Arnstein und Karlstadt findet unsere volle Zustimmung!“, schreibt Goldkuhle. Das habe die BI schon im Anhörungsverfahren 2011 verdeutlicht. Die ebenfalls aufgenommene Variante von Karlstadt bis nach Helmstadt in den „weiteren Bedarf“ (wie schon im Jahr 2003) lasse aber auch eine andere Variante zu. Hier kann sich die BI-Pro-B26n auch eine Linienführung in Richtung Lohr und Marktheidenfeld (Aufstieg) auf zum großen Teil schon bestehenden Straßen vorstellen, die dann ausgebaut werden müssen.

Main-Spessart besser verbinden

Auch hier gelte es Streckenvarianten zu finden, welche Karlstadt mit Gemünden, Lohr und Marktheidenfeld noch besser verbinden. Damit wäre auch eine Lösung der verkehrlichen Probleme in Gemünden und im Raum Lohr (Steinbach/Sendelbach) in Aussicht. „Signale zur Realisierung auf einer solchen Wegführung gibt es bereits“, weiß Goldkuhle.

Mit der Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des BVWP bestehe aufgrund vieler abgeschlossener Untersuchungen in diesem Raum endlich die Aussicht auf eine baldmögliche Realisierung der B26n. Man werde das Projekt weiter kritisch-positiv-konstruktiv begleiten.

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