"Pscht! - Nicht zuviel verraten!"

Neustadt (mds) Drei Akte, 17 Schauspieler, viel Gelächter und jede Menge Spaß. Aus diesen Zutaten "mixten" die beiden Regisseurinnen Edith Ebert und Sabine Bogen eine unterhaltsame Komödie, die sicher vielen Zuschauern die Tränen in die Augen treiben wird - selbstredend Lachtränen.
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Zu ihrer jüngsten Probe gestatteten die Mitglieder des Neustadter "Hin und weg Theaters" der Presse Einblick in ihre Arbeit - nicht ohne die Berichterstatter vorher eindringlich zur Verschwiegenheit zu verpflichten. "Was wird aus dem Hirschen bloß?", so heißt die turbulente Komödie von Jörg Appel, die Edith Ebert und Sabine Bogen für ihr erstes Laitentheaterstück ausgesucht haben.

Nach dem plötzlichen Tod des Wirts rätselt man, wie es mit der Dorfkneipe weiter gehen wird. J. R., der Erbe aus Amerika will sie zum Fitnesscenter mit Sauna umbauen lassen. Die Meinungen im Ort und auf der Bühne sind geteilt und nach einigem Drunter und Drüber findet sich eine für alle akzeptable Lösung.

Probleme mit der Besetzung hatten die beiden Regisseurinnen nicht. Die Interessenten aus Neustadt und Umgebung hätten fast Schlange gestanden, erzählten sie.

Was schreibt man als Berichterstatter wenn man eigentlich gar nichts schreiben darf? Berichtet man von Kostümen, über die man nichts erzählen soll, schreibt man über Pointen, die man nicht verraten darf? Da bleibt nur eins: sich entspannt zurücklehnen und genießen was die Laienschauspieler bieten. Und das ist sicher bühnenreif. Da schläft Peter Gowor auf dem Tisch, präsentiert sich Uwe Lattin ganz "bürchermästerisch".

"Pscht, nicht zu viel verraten sonst kommt doch keiner mehr zu den Aufführungen im Neustadter Pfarrheim", fürchten einige. Das wäre fatal, denn wer nicht kommt, der verpasst wirklich etwas.

Auf der Bühne geht es turbulent weiter. "Verdammt, da bleib ich doch immer hängen. Ach Conny, hilf mir doch mal bitte", wenden sich die Schauspieler immer wieder Hilfe suchend an ihre Souffleuse. Und Conny Maier, die mit dem Skript auf den Knien in der ersten Reihe sitzt gibt Stichworte, hilft geduldig über die Stolperstellen. Edith Ebert und Sabine Bogen beobachten konzentriert die illustre Gesellschaft auf der Bühne.

Am 18. Mai starteten die Proben, am Donnerstag traf sich die Theatergruppe schon zum 25. Mal. Am 24., 25. und 26. Oktober soll die Komödie jeweils um 1930 Uhr im Neustadter Pfarrheim aufgeführt werden. Karten gibt es im Vorverkauf am 6. Oktober ab 19 Uhr im Pfarrheim.

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