RECHTENBACH

Rechtenbach ans Lohrer Radwegenetz anbinden

Mit einer Radwegbrücke über den Rechtenbach in Höhe des Bolzplatzes möchte Bürgermeister Klaus Bartel die Anbindung nach Lohr über die Forstwege anpacken.
Mit einer Radwegbrücke über den Rechtenbach in Höhe des Bolzplatzes möchte Bürgermeister Klaus Bartel die Anbindung nach Lohr über die Forstwege anpacken. Foto: Jochen Kümmel

Mit einer Radwegbrücke über den Rechtenbach in Höhe des Bolzplatzes möchte Bürgermeister Klaus Bartel die Anbindung mit einem Radweg nach Lohr über die Forstwege anpacken. Bei einem Ortstermin mit dem Förster der Stadt Lohr, Bernhard Rückert, nahm Bartel das Gelände in Augenschein. Sie fanden eine gute Stelle, einen Forstweg zu erreichen, der nach Lohr führt.

„Von da an wären wir bestens an das Lohrer Radwegenetz angebunden“, erläuterte Bürgermeister Bartel. Um von Rechtenbach auf die besagten Waldwege zu gelangen, müssen heute Biker erst ein bis zwei Kilometer lang die Bundesstraße 26 befahren, um über die sogenannte „Weiße Brücke“ den Lohrer Stadtwald zu erreichen. „Dass da bislang nichts passiert ist, grenzt schon an ein Wunder“, so Bartel.

„Für eine Familie wäre es perfekt, die B 26 ist zu gefährlich“, fand auch Johannes Wolf. In dem schönen Sommer heuer nutzen laut Bartel viele Pendler ihr Rad für die Fahrt zur Arbeit. Um einigen Steigungen aus dem Weg zu gehen, schlug Günter Herteux vor, zwei Wege am Waldrand wieder befahrbar zu machen, die zurzeit durch umgefallene Bäume blockiert sind. Als nächster Schritt sollen Brücke und Weg von einem Planer gerechnet und kalkuliert werden. Wolfgang Rek schlug vor, dies als erstes Dorferneuerungsprojekt in Angriff zu nehmen.

Einweisung für Eichelsammler

Folgende weitere Themen diskutierte der Gemeinderat: Eine Einweisung für alle Sammler von Eicheln aus Rechtenbach und Neuhütten erfolgt am Freitag, 5. Oktober, um 8 Uhr am neuen Bauhof in Rechtenbach. Dort erhalten alle Interessierten ihren Sammelschein, der berechtigt, Eicheln zu sammeln und zu verkaufen. Gezahlt werden 100 Euro pro Zentner. Sammler ohne Sammelschein werden wegen Diebstahls angezeigt, heißt es in einem verlesenen Schreiben der Bayerischen Staatsforsten.

Einstimmig segneten die Gemeindevertreter die Jahresrechnungen für die Jahre 2015 bis 2017 ab. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses Roland Hartung bescheinigte eine einwandfreie Haushaltsführung.

Der Verwaltungshaushalt schloss im Jahr 2015 mit 1,528 Millionen Euro (69 941 Euro weniger gegenüber Ansatz) ab. Im Vermögenshaushalt gab es 14 704 Euro weniger Ausgaben, sodass dieser mit 1,343 Millionen Euro abschloss. 2016 gab die Gemeinde 1,648 Millionen im Verwaltungshaushalt aus (107 184 Euro höher als der Ansatz) und im Vermögenshausgalt 535 337 Euro (204 162 weniger als geplant).1,626 Millionen investierte die Kommune im Jahr 2017 im Verwaltungshaushalt (13 031 Euro mehr) und im Vermögenshaushalt 646 107 Euro (227 892 weniger als im Ansatz). Die hohen Differenzen ergaben sich laut Hartung durch die Verschiebungen beim Bau des Dorfplatzes und bei der Beschaffung des Feuerwehrfahrzeugs.

Die auf der Weikertswiese im Juni aufgestellten Infotafeln, die über die dortigen Naturschutzmaßnahmen informieren, wurden verkratzt und verschmiert. „Das finde ich eine äußerst unschöne Sache“, erklärte Bürgermeister Bartel. Der Schaden beträgt rund 90 Euro. Die Tafel sollen nun wieder auf Gemeindekosten erneuert werden.

Spitzenreiter in der Verkehrsstatistik waren 1070 Lastkraftwagen am 5. September, die durch die Spessartgemeinde rauschten, erfuhr Stephanie Durchholz auf Anfrage. „Obwohl die sieben Wege gesperrt sind, haben wir mehr Schwerverkehr als vorher“, stellte Horst Karl fest. „Das bestätigt meine Meinung“, so Stephanie Durchholz.

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