Karlstadt

Regierung nimmt Stellung zu Aussagen des Planers

Als Planer Rüdiger Amthor am Dienstag dem Karlstadter Bauausschuss seinen Entwurf für den Bau eines Wohnblocks im Stationsweg vorstellte, verwies er mehrfach darauf, dass dieser in enger Abstimmung mit der Regierung von Unterfranken erstellt worden sei. Dies sei notwendig gewesen, damit die Stadt für den Bau Fördermittel aus dem "Wohnungspakt Bayern" erhalten könne. Wörtlich sagte er: "Die Regierung von Unterfranken hat uns klar gemacht: So soll's aussehen und nicht anders."

Pressesprecher Johannes Hardenacke stellt in einer Pressemitteilung richtig: "Die Regierung von Unterfranken als Förderbehörde gibt nicht wie dargestellt bauliche Lösungen vor, sondern macht auf planerische Defizite aufmerksam und wirkt, gegebenenfalls mit Verbesserungsvorschlägen, auf deren Beseitigung hin. Erfolg oder Misserfolg des Projekts liegen zu jeder Zeit im Verantwortungsbereich des Planers." Die Wohnraumförderbestimmungen dienten zur Orientierung, schreibt Hardenacke. "Auf dieser Grundlage bleibt es allein dem seitens der Gemeinde beauftragten und honorierten Planer überlassen, eine adäquate bauliche Lösung zu entwickeln."

Die Stadt Karlstadt hofft auf einen 30-prozentigen Zuschuss aus dem Wohnraumförderprogramm. Das Projekt ist bereits vorangemeldet, die Mittel werden nun offiziell beantragt.  

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