Karlburg

Reichlich Platz für neues Gewerbe bei Karlburg

In dieser Rinne wird Niederschlagswasser vom Gewerbegebiet "Heßheimer Weg" bei Karlburg in den Main fließen, erklärte Stadtwerkeleiter Klemens Albert (rechts). Foto: Karlheinz Haase

Rund acht Hektar, also 80 000 Quadratmeter, umfasst der erste Abschnitt des künftigen Gewerbe- und Industriegebiets "Heßheimer Weg - Abschnitt Pfadweg" nördlich von Karlburg. Der Werkausschuss des Stadtrats verschaffte sich bei einer Ortsbegehung ein Bild von den Erschließungsarbeiten. Die Kanäle sind verlegt. Gerade werden die Gasleitungen gezogen.   

"Wir wollen hier Flächen vorhalten für Unternehmer, die ein Grundstück mit mehr als 10 000 Quadratmeter suchen", erläuterte Bürgermeister Paul Kruck. Wie Stadtwerkeleiter Klemens Albert erklärte, ist das Gebiet in Flächen zwischen 2000 und 6000 Quadratmeter aufgeteilt. Es können aber auch Felder zusammengelegt werden. 6000 Quadratmeter sind bereits verkauft.

Entwässert wird das Gebiet im Trennsystem. Niederschlagswasser fließt in einem Rohr mit 70 Zentimetern Durchmesser zu einem Regenrückhaltebecken mit 100 Kubikmetern Inhalt. Albert: "Das fasst den ersten Spülstoß." Eventuell von der Straße kommendes Öl oder Benzin werden von einer Tauchwand zurückgehalten. Dann fließt das Wasser weiter zum Main. Schmutzwasser wird über ein 25 Zentimeter starkes Rohr gesammelt und zum Kanal im Pfadweg gepumpt. Albert: "Im Gewerbegebiet fällt davon in der Regel nicht viel an."

Stadtrat Horst Wittstadt fragte, ob man mit dem Straßenbau noch warten könnte, bis tatsächlich Interessenten da sind. Kruck entgegnete, erstens sei der Auftrag bereits vergeben und zweitens wolle man möglichst schnell auf Anfragen reagieren können: "Die Wirtschaft ist heute so schnell; die sind dann weg, bis die Straße fertig ist." Solange sich keiner dort ansiedelt, könnten die Flächen auch als Zwischenlager für Erdaushub dienen.

Den Auftrag für die Erschließung hat die Firma Grümbel. Sie hatte den Kanal für rund 600 000 und die Wasserleitung für rund 175 000 Euro angeboten. Im Frühjahr sollen die Arbeiten beendet sein. 

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