Reisen wie im Wilden Westen

Partenstein (UAB) Gut ausgestattet und für jedes Wetter gerüstet starteten am Dienstagnachmittag Lisa Steigerwald und Andreas Staab ihren Sechs-Tage-Ritt in die Rhön. Für den ersten Tag war als Station das nahegelegene Seifriedsburg vorgesehen. Dort angekommen werden zuerst die Pferde versorgt und in einer Koppel oder im Stall untergestellt. Wer glaubt, dass sich die Reiter anschließend in ein bequemes Bett fallen lassen, irrt gewaltig. Geschlafen wird im Stall auf Heu und Stroh. Einziger Komfort bietet hierbei der Schlafsack.

Für Lisa Steigerwald und ihr siebenjähriges Connemarapony Maja ist es die erste Reitwanderung. Der 16-jährige Andreas Staab ist solche Ausflüge schon seit Kindheitstagen gewöhnt. Gemeinsam mit seiner Familie unternahm er schon unzählige Touren hoch zu Ross. Mit Hilfe einer Reiterwanderkarte wird das Ziel für den nächsten Tag ermittelt. Wo und wann Andreas Staab auf seinem vierjährigen Appaloosa Filou und seine Begleiterin ankommen, hängt von dem Zustand der Pferde und der Witterung ab.

Bis Sonntag wollen die beiden "Freizeit-Cowboys" ihr Ziel in der Rhön erreicht haben. Nach Partenstein geht es dann aber nicht mehr auf dem Rücken der Pferde. Adolf Kunkel wird die beiden müden Reiter und ihre Pferde mit Auto und Pferdeanhänger wieder zurück in die Heimat bringen.

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