Binsfeld

Richtfest am Sport-, Kultur- und Begegnungszentrum Binsfeld

Dachdeckermeister Manfred Weißenberger von der gleichnamigen Firma sprach den traditionellen Richtspruch vom Gebäudedach und warf unter dem Beifall der Gäste das obligatorische Trinkglas in die Tiefe. Foto: Ernst Schneider

"Mit Gunst und Verlaub, es ist ein schöner Brauch und lustig ist er dazu auch, des Hauses Richtfest zu begehen, wenn erst einmal die Balken stehen . . .", so begann Manfred Weißenberger, Dachdeckermeister der Firma Weißenberger Bedachungen, den Spruch zum Richtfest des Binsfelder Sport-, Kultur- und Begegnungszentrums. Mit dem Wunsch "Gott segne dieses Haus und alle, die da gehen ein und aus" warf er nach dem letzten Schluck das Glas vom Dachgeschoss zu Boden, wobei es zersprang. Ein langersehnter Wunsch vieler Binsfelder, vor allen Dingen der Binsfelder Musikanten und des Jugendzentrum, geht seiner Vollendung entgegen.

Lang gehegte Pläne

Dan Umbau des früheren TSV-Sportheims hat die Stadt Arnstein in Angriff genommen, nachdem die Alte Schule in Binsfeld, in der die Musikanten und das JUZ ihre Unterkunft hatten, durch einen Wasserschaden unbenutzbar geworden war. Die Binsfelder Sportheimgeschichte begann im Jahre 1975 mit dem Bau eines verhältnismäßig kleinen Häuschens mit Sanitärräumen. Eine Erweiterung mit Mehrzweckraum erfolgte durch den TSV 1997/98. Pläne zur Umnutzung als Sport-, Kultur- und Begegnungszentrum gibt es seit mehreren Jahren.

Anfang 2018 beschloss der Stadtrat Arnstein, parallel Anträge zur Städtebauförderung und zum "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" zu stellen. Aus diesem Bund-Länderprogramm wurde eine finanzielle Zuwendung bewilligt, die einer etwa 90-prozentigen Förderung entspricht.

Fertigstellung bis zum Mai 2020

Den Dank an den TSV Binsfeld für die Zurverfügungstellung des Sportheims rückte Bürgermeister Franz-Josef Sauer beim Richtfest in den Vordergrund. Froh zeigten sich der Bürgermeister und Udo Etzel als "Bauorganisator", dass die von Architekt Werner Lang geplanten Arbeiten bisher unfallfrei verlaufen sind und der Sportheimbetrieb während der Rohbauphase weitergehen konnte. Besonders erwähnenswert ist auch die tatkräftige Mithilfe der beteiligten Vereine und Gruppen, die schon jetzt mit 58 Helfern eine Eigenleistung von rund 1878 freiwilligen Stunden erbracht haben. Die Verantwortlichen sind guter Dinge, das barrierefreie Sport-, Kultur- und Begegnungszentrums bis zum Mai 2020 fertigzustellen.

Die Binsfelder Musikanten umrahmten die Feierstunde. Ein gemeinsames Helferessen schloss sich dem offiziellen Richtfest an.

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