Burgsinn

"Richtig heizen mit Holz" in der Sinngrundhalle

Beim Infoabend zum Thema „Heizen mit Holz“ (von links): Kaminkehrermeister Michael Schmitt, MdB Bernd Rützel, Kaminkehrermeister Markus Thyroff, Christian Dinkel, Pamela Nembach, Stellvertretender Innungsobermeister Thomas Rumpel und Martin Bentele. Foto: Ferdinand Heilgenthal

Der Klimawandel, seine Auswirkungen und die Diskussion darüber, was man dagegen tun könnte, sind laut einer Pressemitteilung derzeit allgegenwärtig. Dazu gehört auch die Frage, wie man richtig mit Holz heizt. Weil der Einsatz des nachwachsenden Energieträgers im heimischen Spessart traditionell weit verbreitet ist, hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel im Rahmen seiner Diskussionsreihe „Dou drü g’hört geredt“ Experten eingeladen, die über das Thema informierten und Fragen beantworteten.

Rützel konnte im voll besetzten Foyer der Sinngrundhalle etwa hundert Besucher begrüßen, unter ihnen die Bürgermeister Robert Herold (Burgsinn), Peter Paul (Mittelsinn) und Zita Baur (Fellen), sowie einige Gemeinderäte aus den Sinngrundgemeinden und die designierte Landratskandidatin Pamela Nembach. Der gastgebende SPD-Ortsverein mit seinem Vorsitzenden Christian Gutermuth sorgte für die Organisation und Bewirtung.

In Powerpointpräsentationen referierten der Kaminkehrermeister und Energieberater Christian Dinkel, sowie der Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pelletsverbandes Martin Bentele, über die Thematik. Dinkel fasste die wichtigsten Regeln in sechs Punkten zusammen, vom trockenen Lagern des Brennholzes, über die ordnungsgemäße Brennstelle und Luftregulierung bis hin zum richtigen Nachlegen: „Manch einer hier im Saal mag sich wundern, aber viele jungen Leute wissen nicht, wie sie ihren Kaminofen Ofen mit Spreißel anfeuern sollen.“ Außerdem stellte er die neuen Emissionsgrenzwerte vor.

Martin Bentele, der auch familiär mit dem Sinngrund verbunden ist, stellte die Möglichkeiten des Heizens mit Holzpellets vor. Diese saubere und bequeme Heizungsart aus unbelasteten Holzabfällen sei eine kostengünstige, nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas. Die aktuellen Fördermöglichkeiten bei der Anschaffung betragen insgesamt bis zu etwa 30 Prozent.

Die Mitglieder der Kaminkehrerinnung des Bezirks Unterfranken verteilten am Eingang Informationsmaterial und warben dabei auch um Nachwuchs für ihren abwechslungsreichen Beruf, der mittlerweile in der Hauptsache nicht mehr dem klassischen Bild des „Schlotfegers auf dem Dach“ entspricht und interessante berufliche Perspektiven bietet. Sie beantworteten vor und nach der Veranstaltung in Einzelgesprächen weitere spezielle Fragen rund um das Heizen mit Holz.

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