Rieneck

Rieneck möchte bei der Allianz-Förderung nicht leer ausgehen

Der blaue 'Fahrstuhl' wurde von der Sinngrundallianz ins Leben gerufen und soll den Wunsch nach einer Mitfahrgelegenheit anzeigen. Die Rienecker Stadträte sollen nun Vorschläge unterbreiten, an welchen Stellen noch Stühle aufgestellt werden könnten.
Der blaue "Fahrstuhl" wurde von der Sinngrundallianz ins Leben gerufen und soll den Wunsch nach einer Mitfahrgelegenheit anzeigen. Die Rienecker Stadträte sollen nun Vorschläge unterbreiten, an welchen Stellen noch Stühle aufgestellt werden könnten. Foto: Helmut Hussong

Zur Förderung von Kleinprojekten bis maximal 10 000 Euro steht der Sinngrundallianz in diesem Jahr ein neu aufgelegtes Regionalbudget von 100 000 Euro zur Verfügung. Das Amt für ländliche Entwicklung möchte damit die regionale Identität stärken.

Auch der Rienecker Stadtrat möchte daran partizipieren. "Wie gehen wir die Sache für Rieneck an", fragte Hubert Nickel. An diesem Donnerstag, 5. März, findet im Foyer der Sinngrundhalle Burgsinn eine Veranstaltung zum das Regionalbudget der Sinngrundallianz statt und am Sonntag, 22. März, läuft die Frist ab, um Vorschläge einzureichen.

Stadt mag nicht leer ausgehen

Nickel wolle nicht, dass Rieneck diesmal leer ausgehe. Als mögliche Vorhaben nannten er und Gertrud Herrmann die Gestaltung des Kreisverkehrs am Sportheim oder einen Wohnmobilstellplatz in der Nähe des Musikheimes.

"Ich hätte die Infoveranstaltung abgewartet", sagte Bürgermeister Wolfgang Küber. Seine Vorschläge seien Spielgeräte für das Wassererlebnishaus und die Renovierung der Brückenheiligen. Das Gremium einigte sich darauf, sich nach der Veranstaltung zusammenzusetzen und das weitere Vorgehen für ein termingerechtes Einreichen zu entscheiden.

Nach Fertigstellung der Umgehungsstraße will auch Rieneck im Rahmen des "Corporate Designs" der Sinngrundallianz Stelen an den Ortseingängen aufstellen. Das von der Allianz gewählte den Symbol für Rieneck, einem Hahn, hatte im Vorfeld zu Diskussionen und einer Ablehnung im Stadtrat geführt. Das Gremium einigte sich auf die Pfadfinderburg als Wahrzeichen.

Noch freie Mitfahrstühle

Bis diesen Freitag sollen die Ratsmitglieder Vorschläge für den Standorten von vier Stelen einreichen. Die Verwaltung prüft diese. Danach kann der Bauausschuss vor Ort über die Stadtorte entscheiden.

Die Sinngrundallianz hat außerdem noch freie "Fahrstühle". Gemeint sind die blauen Sitzbänke, die in der Region signalisieren, dass aus eine Mitfahrgelegenheit gewünscht sei. Auch für diese sollen die Mitglieder nun Vorschläge für weitere Standorte im Stadtgebiet bei der Verwaltung einreichen und der Bauausschuss wird über diese entscheiden.

Mitte des Jahres soll der seit langem erwartete, 65 Meter lange Fußweg von der Frühlingsstraße zum Walter-Bloem-Ring im Baugebiet Schellhof gebaut werden. Die Kosten werden auf rund 40 000 Euro geschätzt. Der Auftrag für Planung und Bauüberwachung ging an das Ingenieurbüro Jung.

Gutachten für Straße kommt

"Weshalb brauchen wir für einen solch kleinen Weg ein Ingenieurbüro", fragte Bernd Lengler. Auch Silvester Krutsch und Peter Elzenbeck hätten sich ein einfacheres Verfahren vorgestellt. Küber wies hierzu auf den in der vergangenen Sitzung gefassten Beschluss hin, die Ingenieurleistungen auszuschreiben.

Die Ablösesumme von 44 600 Euro durch das Straßenbauamt für die Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt nach Fertigstellung der Umgehungsstraße erschien dem Gremium als zu niedrig. Deshalb will die Stadt den Zustand der ehemaligen Staatsstraße 2303 extern prüfen lassen. Den Auftrag vergaben die Räte für 2000 Euro an Diplomingenieur Georg Simon.

Geprüft werden soll auch, ob im Abwasserkanal nicht Schäden durch den Schwerlastverkehr auf der ehemaligen Staatsstraße entstanden seien und ob der Straßenunterbau nicht gelitten habe. Auch die Schäden am Rotenberg müssten beseitigt werden. Nickel bat darum, die Stadträte zu informieren, wenn der Gutachter die Schäden vor Ort aufnimmt.

Baufirmen wirbelten Staub auf

Um den Festsaal und der Räume im Bürgerzentrum nach dem Ende der Baumaßnahmen nutzen zu können, waren eine umfangreiche Reinigung nötig. "Die Baufirmen haben ganz schön Staub und Dreck gemacht", stellten mehrere Stadträte fest.

Die Vergabe der Arbeiten an eine Spezialfirma erfolgte kurzfristig, um die Faschingsveranstaltungen zu gewährleisten. Das Gremium genehmigte die Rechnung von 7080 Euro. Diese Summe müsse aber vom Sanierungsprojekt abgedeckt werden, forderten Edith Reuter, Armin Walter und Hubert Nickel.

Auch die Stadt Rieneck will nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße ihre Hinweistafeln auf die Sinngrundallianz an den Ortseingängen aufstellen.
Auch die Stadt Rieneck will nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße ihre Hinweistafeln auf die Sinngrundallianz an den Ortseingängen aufstellen. Foto: Helmut Hussong

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