Rieneck

Rienecker Fasenacht: Göikel feiern 45. Geburtstag

Die Ehrungen verdienter Mitglieder stand im Mittelpunkt der Geburtstagsfeier des RFK: auf dem Bild, v.li.: das Prinzenpaar Andreas und Manuela Hörnis, Hubert Grüning, Jürgen Theuerzeit, Marion Lengler, Gustav Konrad, Yvonne Weißmantel, 2. Präsident Joschua Hörnis, Gudrun Hofmann, Hedwig Nickel, Ralf Weis, Arthur Weyand, und Präsident Fabian Hörnis. Foto: K-H. Wiesenfelder

Das Rienecker Fasenachts Komitee "Die Göikel" feiert seinen 45. Geburtstag und das 55-jährige Bestehen der organisierten Fasenachtssitzungen, die im "Löwen" ihre Premiere hatten. Zu einem Festkommer hatte das Präsidium deshalb am Freitagabend in den Saal des Pfarrheims am Lamperfeld eingeladen. Geladen waren nur zu ehrende Mitglieder sowie Ehrenmitglieder; die RFK-Familie feierte deshalb fast in geschlossener Gesellschaft. Präsident Fabian Hörnis erklärte, dies  sei "den eingeschränkten Räumlichkeiten" geschuldet. Auch Bürgermeister Wolfgang Küber und sein Stellvertreter Hubert Nickel waren unter den Gästen. Für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgten die Rienecker Musikanten unter der Leitung von Susanne Nickel.

Den Start für die Förderung und Organisation der Fasenacht in Rieneck setzte im Dezember 1964 eine Initiative des Rektors Walter Schenk, des Oberlehrers Karl Keßler und des Fasenachtsaktiven Gregor Knüttel: in der Gaststätte Welzenbach gründeten sie in einer Vorstandssitzung der IG Turnhallenbau das "Fasenachts Komitee". Die ersten Prunksitzungen fanden im Gasthaus Löwen im Februar 1965 statt, mit Walter Schenk als Sitzungspräsident und Franz Marx als Vizepräsident. In der Kampagne 1966 war der Saal des Burg-Cafés Schneider Veranstaltungsort von vier Prunksitzungen, bis es ab 1967 und in den Folgejahren wieder in den Löwen ging. Als selbständiger Verein konstituierte sich diese IG zehn Jahre später als RFK am 26. Mai 1974 mit Adolf Hofmann und Siegfried Nickel an der Spitze.

In seiner Festansprache ging Präsident Fabian Hörnis auf die Ziele und Aufgaben des Vereins in der heutigen Zeit ein, und warum es ohne den Einsatz stets engagierter und treuer Mitglieder nicht möglich wäre, ein solches Vereinsleben in Rieneck zu pflegen. "Ohne solche Frauen und Männer, ohne Heimat- und Vereinsverbundenheit, überhaupt ohne Vereine wären das gesellschaftliche Leben und die Freizeit trist", so Hörnis. Auch deshalb wolle er den verdienten und treuen Mitglieder besonderen Dank in Form von Ehrungen aussprechen.

Bürgermeister Wolfgang Küber freute sich über die Einladung: "Obwohl mir Schlüssel und Macht kürzlich beim Rathaussturm genommen wurden, bin ich gerne zu dieser Feier gekommen", sagte er. Großen Dank zollte er den vielen Aktiven und Verantwortlichen, die ihre Freizeit für das Gemeinwohl opfern. Lohn dafür seien die Freude und das Lachen, das stets im Vordergrund stehen sollte, insbesondere beim Einsatz für die Kinder und Jugendlichen, die der Verein vorbildlich fördere. Als Präsent hatte er einen kleinen Scheck für die Jugendarbeit des Vereins dabei.

Die Rienecker Musikanten sorgten im Pfarrheim bei allen Gästen für beste Stimmung beim Kommersabend. Foto: K-H. Wiesenfelder

Gemeinsam mit Präsident Fabian Hörnis, Stellvertreter Joschua Hörnis und dem Prinzenpaar Andreas und Michaela Hörnis nahm Kübert die Ehrungen verdienter Mitglieder vor und überreichte Urkunden und Ehrennadeln. Für 25 Jahre waren dies: Nadine Spahn, Ursula Welzenbach, Waltraud Wirth, Yvonne Weißmantel, und Hedwig Nickel. Für 40-jährige Treue wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet: Elke Brand, Maria Nickel, Maria Popp, Elke Spahn, Gertrud Wirth, Stefan Bock, Thomas Müller, Ulrich Väth, Gottfried Zügner, Gudrun Hofmann, Marion Lengler, Jürgen Theuerzeit, Dr. Hubert Grüning, Ralf Weis, und Gustav Konrad. Eine besondere Würdigung wurde Arthur Weyand zuteil: Seit 20 Jahren ist er Mitglied des Elferrates und freut sich stets auf diese Aufgabe: als Dank überreichte ihm Fabian Hörnis eine Ehrennadel und ein besonderes RFK-Trikot.

An dem Kommersabend war ein kleines Buffet von der Bewirtungsgruppe um Carina Walter vorbereitet worden, und die Musikantengruppe des Musikvereins sorgte mit ihren schwungvollen Weisen für beste Stimmung.     

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