Rieneck

Rienecks Quellen werden inspiziert - Feuerwehr: Druck reicht nicht

Die Feuerwehr hatte die Wasserversorgung Rienecks auf die Tagesordnung gebracht. Sie hatte den niedrigen Druck im Leitungssystem bemängelt. Wie reagiert der Gemeinderat?

Die Stadt Rieneck will ihre Trinkwasserversorgung zukunftsfähig machen. Als nächster Schritt ist ein Ortstermin mit dem Bauausschuss des Stadtrats geplant. Foto: Helmut Hussong

Schon im vergangenen Jahr hat die Stadt Rieneck begonnen, sich damit zu beschäftigen, wie die Wasserversorgung zukunftssicher gemacht werden kann. Denn die Stadt Rieneck versorgt sich aus Oberflächenquellen, deren Schüttung wesentlich schneller auf extremer Trockenheit reagiert, wie sie zum Beispiel im Sommer 2018 herrschte, als Tiefbrunnen.

In einer Stadtratssitzung im November des vergangenen Jahres hatte Bürgermeister Wolfgang Küber berichtet, die Schüttung der drei Quellen im Fließenbachtal liege bei 5,2 Liter pro Sekunde. Der Verbrauch liege in Rieneck 3,5 Liter pro Sekunde. Im Jahr benötigen Einwohner und Betriebe rund 88 000 Kubikmeter.

Die Wasserversorgung steht auch deswegen auf der Tagesordnung, weil die Rienecker Feuerwehr den niedrigen Druck im Leitungsnetz der Stadt beanstandete. Nächster Schritt wird sein, dass der Bauausschuss der Stadt die Quellen zusammen mit Planern begutachtet, informierte Bürgermeister Küber.

Altes Feuerwehrauto wird verkauft

Für das alte Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr lagen der Stadt zwei Angebote vor. Das höhere kam vom Projekt Spielmobil. Der Stadtrat stimmte zu, das Fahrzeug für 4000 Euro zu verkaufen.

Den Wahlleiter für die Kommunalwahl im Frühjahr 2020 wird der Rienecker Stadtrat erst in einer der nächsten Sitzungen festlegen. Steht auch der Bürgermeister zur Wahl und der Amtsinhaber tritt wieder an, wie im Fall Rieneck, wird meist der Geschäftsführer der Verwaltung mit dieser Aufgabe betraut. Er braucht aber Unterstützung, deswegen gab’s jetzt den Appell an alle Parteien und Gruppen, die bei der Wahl antreten wollen, Vertreter für den Wahlausschuss zu benennen.

Scheune in der Schulgasse wird abgerissen

Der Stadtrat beschloss den vom Sanierungsbeirat der Stadt um den Planer Rainer Tropp in seiner Sitzung Ende Juli vorgeschlagenen Abriss der Scheune in der Schulgasse 1 und ihrer Nebengebäude, die die Stadt gekauft hat. Der Keller des Gebäudes und der Abgang dazu soll allerdings erhalten bleiben.

Der Denkmalschutz hat dem Abriss zugestimmt. Er machte allerdings zur Auflage, dass die Stadt die Arbeiten von einem Tragwerksplaner überwachen lässt.

Ein Teil der freiwerdenden Fläche soll für eine so genannte Parkscheune genutzt werden, eine offenen Holzkonstruktion mit Satteldach. Sie bietet zum einen Stellplätze für Fahrzeuge, zum anderen soll sie aber auch für Veranstaltungen und Feste zur Verfügung stehen. Deswegen sind auf der neuen Freifläche im Umfeld des Rathauses auch Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom vorgesehen.

Die Stadtmauer in diesem Bereich soll nach dem Abriss saniert werden. Zumindest in einem Teilbereich soll sie dabei so niedrig bleiben, dass von der neuen Freifläche ein Blick in den Sinngrund möglich ist.

Gibt es Fahrradparkplätze am Bahnhaltepunkt?

Gefragt wurde in der Stadtratssitzung nach dem Stand beim Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept Isek. Im August hatte der Stadtrat beschlossen, ein solches Konzept erstellen zu lassen. Inzwischen seien die ersten Unterlagen bei der Regierung von Unterfranken vorgelegt worden, informierte Bürgermeister Wolfgang Küber.

Eine weitere Frage galt künftigen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Radweg auf Höhe des Haltepunkts der Bahn. Dort ist momentan noch Baustelle. Bürgermeister Küber will sich beim Staatlichen Bauamt erkundigen, ob Fahrradparkplätze vorgesehen sind.

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