Marktheidenfeld

Robotikgruppe bringt Sieg nach Hause

Mit dem ersten Platz im Gepäck kehrte die Robotikgruppe der Staatlichen Realschule Marktheidenfeld vom Regionalwettbewerb der First Lego League (FLL) aus Würzburg zurück. Bei ihrem ersten FFL-Wettkampf überzeugte laut Pressemitteilung das neu zusammengesetzte Team der „RS_nightMARe“ und qualifizierte sich für das Semifinale im Februar in Regensburg.

„Wir sind sehr froh über das tolle Abschneiden unserer Gruppe“, freuen sich die beiden Betreuer der Marktheidenfelder Robotikgruppe, Daniel Cura und Bernhard Eckert, denn kurz vor dem Turnier mussten aufgrund einer Erkrankung die einstudierten Rollen im Wettbewerb nochmal getauscht werden. Unter den 16 angetretenen Mannschaften sicherten sich die „RS_nightMARe“ mit Timo Amrehn, Kilian Krug, Hanna Krug, Tobias Fischer, Paul Knobeloch, Tobias Fröhlich, Jim Jäger und Ronja Englert mit Vorsprung vor dem Röntgen Gymnasium Würzburg den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Motto "City Shaper"

Thema des Wettbewerbs, bei dem die Schüler laut Mitteilung in einer spielerischen Atmosphäre an Wissenschaft und Technik herangeführt werden sollen, war in diesem Jahr „City Shaper“. Dabei war es laut Veranstalter das große Ziel, „bessere Orte zum Leben und Arbeiten für alle Menschen zu entwerfen und zu bauen“. Im Robotgame auf dem Spielfeld galt es dabei unter anderem mit einem selbst entworfenen und programmierten Roboter einen Stau aufzulösen, einen Turm aufzubauen, Häuser auszuliefern und einen Kran zu bewegen. Hier belegte das Team einen zweiten Platz.

Besonders freute sich das gesamte Team zusammen mit Schulleiter Matthias Schmitt über den ersten Platz in der Forschungspräsentation. Hierzu untersuchten die Schüler in den vergangenen Wochen die Luftqualität in Marktheidenfeld und ihren Wohnorten und verglichen diese mit Messpunkten beispielsweise an der Würzburger Kopfklinik. Dabei stellte sich heraus, dass „es vor allem dort an Verkehrsknotenpunkten zu einer deutlich größeren Feinstaubbelastung kommt“, fasste Cura die Ergebnisse zusammen. Durch ein Umleiten des Verkehrs für wenige Stunden könnten Spitzenwerte und –belastungen vermieden werden, ergänzte Eckert. In den kommenden Tagen soll die Messstation fest an der Marktheidenfelder Realschule installiert werden und dort dauerhaft Auskünfte über die Feinstaubbelastung geben.

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