Ansbach

Roden: Volle Unterstützung für Bürgermeisterkandidat Albert

Die Gemeinderatskandidaten der "Dorfgemeinschaft Ansbach" samt Bürgermeisterkandidat von links Annamaria Wundes, Stefan Fröhlich, Christina Albert, Christian Magnago, Bürgermeisterkandidat Johannes Albert, Stefan Weyer, Tobias Winkler und Florian Nätscher (auf dem Bild fehlt Alexandra Engel). Foto: Martina Schneider

Jede Menge Bürokratie galt es abzuarbeiten, bis die Bewerberliste der Dorfgemeinschaft Ansbach für die Gemeinderatswahl am 15. März 2020 am Montagabend feststand. Die 47 Interessierten, die dazu ins Ansbacher Dorfgemeinschaftshaus gekommen waren nahmen es sportlich, diskutierten, tauschten sich aus und setzten schließlich viele Kreuzchen – in geheimer Wahl auf viele Wahlzettel.

Rodens stellvertretender Bürgermeister, Stefan Weyer, führte durch die Versammlung. Nach eineinhalb Stunden war die Liste der acht Gemeinderats-Bewerber plus Johannes Albert als Bürgermeisterkandidat abgesegnet. Mit Christina Albert, Alexandra Engel und Annamaria Wundes wurden diesmal auch drei Frauen aufgestellt. 

Gemeinderat schrumpft auf acht Mitglieder

Der Rodener Gemeinderat wird zukünftig nur noch acht Gemeinderäte plus Bürgermeister zählen. Das ist der Tatsache geschuldet, dass die Gemeinde Roden mit Ortsteil Ansbach seit einigen Jahren unter die magische Zahl von 1000 Einwohnern gerutscht war. Bürgermeisterkandidat Johannes Albert hat sich daher auch auf die Fahnen geschrieben, beide Ortsteile gerade für junge Familien attraktiv zu machen und somit die Marke von 1000 Einwohnern auf absehbarer Zeit wieder nach oben zu durchbrechen.

Die vor allem in Ansbach sinkende Einwohnerzahl machte dem Ratsgremium in den vergangenen Jahren schon zu schaffen. Deshalb hatte das Gremium auch entschieden, Bauwerber, die innerorts leerstehende Gebäude wieder zu Wohnraum ausbauen möchten, zu unterstützen. Damit soll eine Verödung der Altorte verhindert werden. Das Vorhaben soll auch zukünftig fortgesetzt werden.

Zudem stehen – unter anderem mit der Sanierung der Wasser- und Kanalleitungen samt Straßenausbau der Dorfstraße in Ansbach - größere finanzielle Anstrengungen vor dem neuen Ratsgremium. "Wir sind finanziell nicht so gut ausgestattet wie manche große Kommune", erklärte Stefan Weyer. Die Maßnahme Dorfstraße werde die Gemeinde einige Zeit lang "flachlegen", sprich deren freie Finanzspanne binden. In den vergangenen Jahren seien einige Straßenbaumaßnahmen sowohl in Roden als auch in Ansbach durchgeführt worden, sagte Weyer.

Auch Wählergemeinschaft Roden unterstützt Albert

Er freute sich, dass sich mit dem 31-Jährigen Johannes Albert ein junger Bürgermeisterkandidat gefunden habe und erklärte: "Er ist der richtige Mann für uns." Die Ansbacher Kandidaten stünden geschlossen hinter ihm und auch die Wählergemeinschaft Roden habe Unterstützung signalisiert, sagte Weyer, der die Gemeinderatskandidatenliste der Dorfgemeinschaft Ansbach anführt.

Acht Kandidaten stellen sich 2020 zur Wahl, drei davon haben bereits eine oder mehrere Amtsperioden im Rodener Gemeinderat hinter sich. Die Ansbacher stimmten per Blockwahl ab. Auf der Liste stehen die bisherigen Gemeinderäte auf den Stellen eins bis drei in Reihenfolge ihrer bei der Wahl 2012 erzielten Stimmen. Daran an schließen sich die neuen Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge. Die Anwesenden bestimmten die Kandidatenliste mehrheitlich und den neuen Bürgermeisterkandidaten einstimmig.

Die Kandidaten der Dorfgemeinschaft Ansbach
Zur Wahl für den zukünftigen Rodener Gemeinderat stellen sich Stefan Weyer, seit 1996 Gemeinderat und seit 2002 Zweiter Bürgermeister der Gemeinde,  Stefan Fröhlich seit 2012 Gemeinderat, Tobias Winkler, seit 2012 Gemeinderat, Christina Albert, Alexandra Engel, Christian Magnago, Florian Nätscher und Annamaria Wundes.

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