KARLSTADT

SPD besucht Wiesenfelder Dorfladen

Die Karlstadter SPD besuchte den Dorfladen Wiesenfeld (von links): Marco Netrval, Heidi Wright, Hans-Joachim Stadtmüller, Martha Bolkart-Mühlrath, Gertrud Gehret, Marian Schydlowski, Marianne Kuhn, Peter Knöll und Harald Schneider. Foto: Anette Menninger

Im Sommer sind es drei Jahre, seit der Dorfladen Wiesenfeld seinen Betrieb aufgenommen hat. Im Landkreis gibt es zur Zeit vier Dorfläden und einige Initiativen, die in ihren Kommunen einen Dorfladen eröffnen wollen. Die SPD-Stadtratsfraktion machte sich laut eigener Pressemitteilung auf den Weg nach Wiesenfeld, um das dortige Erfolgsrezept zu studieren.

Die SPD-Stadtratsfraktion machte sich auf den Weg nach Wiesenfeld, um das dortige Erfolgsrezept zu studieren. Es herrschte reger Betrieb, sowohl im Laden selbst, als auch im gastronomischen Bereich des Dorfladens. Peter Knöll, einer der drei Geschäftsführer, erklärte, dass es nach dem ersten Jahr nicht zu den prognostizierten Umsatzeinbußen gekommen sei. Im Gegenteil, jedes Jahr sei der Umsatz im Dorfladen gestiegen.

Der Versuch mit einem Fahrdienst den Umsatz zu steigern, sei jedoch negativ verlaufen. Die Wiesenfelder genießen, nach dem Dorfladen-Einkauf noch das dazugehörige Café zu besuchen. „Die soziale Komponente darf nicht unterbewertet werden,“ betonte Peter Knöll. Der Wiesenfelder Dorfladen besticht durch seine Übersichtlichkeit und ist durch seine großen Fensterflächen hell und freundlich. Das integrierte Café lade zum Verweilen ein. Stadtrat Harald Schneider lobte das „absolut gelungene Konzept“.

Zurzeit sind neun Personen im Dorfladen beschäftigt, eine davon ganztags. Bewusst wurde darauf verzichtet, eine Postfiliale zu integrieren. Die Konditionen der Post seien nicht rentabel, erklärte Peter Knoell. Um die Attraktivität des Dorfladens zu steigern, befasst sich ein Eventteam mit Sonderaktionen und sorgt damit für weiteren Zuspruch.

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