ERLENBACH

Schlechte Akustik im Vorraum der Festhalle

Noch immer Handlungsbedarf: Auch nach dem Abschluss der Hauptarbeiten ist in der Erlenbacher Festhalle noch einiges zu tun. So muss die Akustik des Vorraumes dringend verbessert werden, da er sonst für Versammlungen und Vorträge nur schlecht zu nutzen sein dürfte. Foto: R. Heusslein

Infolge der aktuellen Renovierung des Sitzungssaales im Erlenbacher Rathaus fand sich der Gemeinderat im Vorraum der Festhalle zu seinen Beratungen zusammen. Dabei konnte sich das Gremium auch gleich von der schlechten Akustik dieses Raumes überzeugen, der doch häufiger für Versammlungen genutzt wird.

Auf Nachfrage von Bürgermeister Georg Neubauer bestand Einigkeit, dass hier Abhilfe geschaffen werden sollte. Dabei erhofft man sich vom Architekten Vorschläge, die heute mit entsprechenden Berechnungsprogrammen relativ leicht aufzuzeigen sein müssten.

Weiter lagen dem Gemeinderat Zahlen für einen erforderlichen Wartungsvertrag für die Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) vor, die nach eingehender Beratung an die Firma Evelite in Wertheim (für rund 200 Euro jährlich) vergeben wurde.

Schließlich informierte Bürgermeister Neubauer, dass die Lieferung der Bestuhlung für die Festhalle für den 4. April angekündigt worden sei, sodass mit Mithilfe von Gemeinderäten die Bestuhlung erstmals zum Benefizkonzert der Stiftung „Offene Hände“ mit dem Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim, am Samstag, 19. April, genutzt werden kann.

Um für die künftige Nutzung der Festhalle durch Vereine, Privatleute oder Firmen einen überarbeiteten Mietvertrag erstellen zu können, lag dem Gemeinderat ein Muster-Vertragsvorschlag des Bayerischen Gemeindetages vor, der auf die speziellen Wünsche der Gemeinde abzuändern war. Dabei wurde auf die Fixierung der Mietzeit, die zu verrechnenden Nutzungskosten, die Abfallentsorgung – auch auf den umliegenden Parkflächen und dem Bolzplatz – ebenso eingegangen wie auf zu unterlassende Lärmbelästigung, Einhaltung von Rauchverbot, Bestuhlungspläne (Freihalten der Flucht- und Rettungswege) sowie die Verkehrssicherungspflicht.

Besondere Beachtung erfuhr dabei das Verbot einer Untervermietung oder einer anderen Nutzung als dem angegebenen Zweck. Es wurde angeregt, die Höhe der Kaution der zu erwartenden Nutzungsgebührenhöhe anzugleichen, um nicht nach einer Veranstaltung entsprechenden Forderungen nachlaufen zu müssen. Mit all den eingearbeiteten Änderungswünschen wurde der Vertragsentwurf an die Verwaltungsgemeinschaft zur Überprüfung der Vorschläge zurückverwiesen.

Außerdem beschäftigte sich der Erlenbacher Gemeinderat mit folgenden Punkten:

• Wohnhausneubau: Dem Rat lag ein Baugesuch von Sonja Hofmann, Häberleinstraße 3, zur Errichtung eines Wohnhausneubaus vor. Das Gremium sah die Grundzüge des geltenden Bebauungsplanes durch die Überschreitung der Baugrenze, Anhebung der Dachneigung und Änderung der Firstrichtung als vertretbar an und stimmte dem Vorhaben zu.

• Altlasten: Zu den Altlastenüberprüfungen ehemaliger Deponien innerhalb des künftigen Wasserschutzgebietes teilte der Bürgermeister mit, dass weitere Proben entnommen worden seien, deren Ergebnisse derzeit noch zu bewerten seien. Dabei sei der anfängliche Termindruck wegen des erwarteten Wegfalls staatlicher Hilfen für eventuell anstehende Bodensanierungen weggefallen. Der Freistaat Bayern hat die dafür zur Verfügung gestellten „GAB-Mittel“ bis ins Jahr 2015 verlängert. Das weitere Vorgehen sei mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt.

• Pachtverträge: Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde erneut nachgefragt, wann die Pachtverträge zu verschiedenen Hallen im Holzplatzbereich, wie zugesichert, vorgelegt würden. Da schon ein halbes Jahr vergangen sei, müsse man sich fragen, ob es einer Verwaltung nicht möglich sei, in einem solchen Zeitraum Pachtverträge nachzuschlagen und ein paar Kopien zu machen.

• Trinkwasser: Ebenso vermisse man noch die Ergebnisse aus der Trinkwasserbrunnenüberprüfung bezüglich der Trübung. Neubauer hielt fest, dass die gesamte Entwicklung der Trinkwassererhaltung im Vorjahr auf diesen Ergebnissen basiere. Dabei sei die Trübung aktuell das geringste Problem, da eine Entscheidung über die künftige Wasserbehandlung auch vom Ergebnis einer möglichen Erneuerung des Wolfsbrunnens abhängig sei. Zu einer möglichen UV-Behandlung wolle und könne sich derzeit auch das beauftragte Ingenieurbüro nicht festlegen.

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