ZELLINGEN

Schneller als die Älteren

So jung und schon so erfolgreich: Die Ruderer des RC Zellingen absolvierten bei der 81. Heidelberger Regatta mit ihrem „Frankenblitz“, dem frisch getauften Doppelzweier, im Gepäck zwölf Rennen. Im Bild: (von links) Robin Kosche, Felizitas Grümpel, Felix Fischer, Moritz Baumann und Jasmin Schwarz.
So jung und schon so erfolgreich: Die Ruderer des RC Zellingen absolvierten bei der 81. Heidelberger Regatta mit ihrem „Frankenblitz“, dem frisch getauften Doppelzweier, im Gepäck zwölf Rennen. Im Bild: (von links) Robin Kosche, Felizitas Grümpel, Felix Fischer, Moritz Baumann und Jasmin Schwarz. Foto: Jürgen Fischer

Bei der 81. Heidelberger Ruderregatta erkämpfte sich der C-Junior (13/14 Jahre) Robin Kosche in seinen beiden Rennen gegen je vier Gegner wieder gute Platzierungen. Nach einem Sieg im ersten Rennen und einer Zeit von 4:32 Minuten auf 1000 Metern verpasste er im zweiten Rennen die Medaille um nur 0,3 Sekunden.

Auch die Nachwuchsathletinnen Felizitas Grümpel (11) und Jasmin Schwarz (12) absolvierten je vier Rennen. Obwohl ihre Gegnerinnen körperlich überlegen und erfahrener waren, reichte es in den Einer-Rennen zu zwei zweiten Plätzen. Zusammen im Doppelzweier kamen Grümpel und Schwarz einmal auf den zweiten und einmal auf den dritten Platz.

Im B- und A-Junioren-Bereich (15/16 Jahre und 17/18 Jahre) traten aufgrund von parallel stattfindenden Trainingslagern in Regensburg und Frankfurt nur zwei der vier Ruderer des RC Zellingen in Heidelberg an. Für Felix Fischer und Moritz Baumann war die Regatta eine besondere Premiere, da sie zum ersten Mal in einem Mannschaftsboot mit vier Ruderern antraten.

Für die Renngemeinschaft mit dem Akademischen Ruderclub Würz- burg waren die 1500-Meter-Rennen eine gute Möglichkeit, um sich zu beweisen. Das erste Rennen verlief zwar nicht wie erhofft – trotzdem reichte es am Ende für den Sieg. Das lag daran, dass die beiden anderen Boote zusammenstießen.

Am Abend gelang dem A-Junioren-Vierer eine Sensation. Konzentriert und mit dem Willen, die Fehler des Nachmittags nicht zu wiederholen, traten sie im Männer-Bereich gegen drei Boote im Sprint über 350 Meter an. Ihre Gegner, durchschnittlich drei bis vier Jahre älter, stellten eine echte Herausforderung dar. Doch die vier Jungathleten überzeugten auf ganzer Linie, sodass sie schließlich in einer Zeit von 1:03 Minuten die Ziellinie als Zweite überquerten.

Jetzt geht es nach Köln

Am nächsten Tag gewann der Vierer über die 1500-Meter-Strecke mit drei Bootslängen Vorsprung. Nur eine Stunde später mussten Felix Fischer und Moritz Baumann die gleiche Strecke noch mal im Doppelzweier absolvieren, wobei es aufgrund der fehlenden Kraftreserven und trotz eines Endspurts nur für den dritten Platz reichte.

Aktuell bereiten sich die Athleten auf die nächste Regatta vor. Sie findet am 23. und 24. Mai in Köln statt.

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