Marktheidenfeld

Schützenhaus braucht weitere Sanierungen

Beim 439. Jahrtag der Königlich-Privilegierten Schützengesellschaft Marktheidenfeld von 1581 wurden erfolgreiche Schützen und langjährige Mitglieder geehrt. Foto: Philipp Lorenz

Philipp Lorenz, Schützenmeister  der Königlich-Privilegierten Schützengesellschaft Marktheidenfeld von 1581, bedauerte bei der Versammlung zum 439. Jahrtag den Verlust von acht Personen auf aktuell 150 Mitglieder. Er appellierte, aktiv für den Traditionsverein zu werben.

Im Jahr 2019 konnte man aus dem Vermögen der Gesellschaft ein Darlehen von rund 1200 Euro ablösen. Kopfzerbrechen bereiteten verschobene Dachbalken am Schützenhaus "An den Birken". Erfolgreich verliefen das Grillfest im Mai, das Königsschießen im Juli, die Teilnahme an der Laurenzi-Messe und beim Ferienprogramm der Kommunalen Allianz im Raum Marktheidenfeld. Die Damenrunde zeigte sich weiterhin als ein Aktivposten, und das Strohschießen beendete das Vereinsjahr vor Weihnachten.

Im Jahr 2020 möchte die Gesellschaft die aufwändige Erneuerung des Bodens im Luftgewehrstand vorbereiten. Der Betonboden der Veranda am Schützenhaus soll saniert werden. Das Königsschießen auf die Adlerscheibe wird am Sonntag, 19. Juli, stattfinden. Der Verein wird sich am Bürgerfest der Stadt beteiligen, und man zieht auch ein eigenes "Bürgerschießen" oder einen ähnlichen öffentlichen Wettbewerb im weiteren Jahresverlauf in Betracht.

Schützenmeister Lorenz bedankte sich bei Marga und Karl Weißenberger für ihre jahrelange Unterstützung vor allem auch bei der Bewirtung des Schützenhauses, die seit letztem Jahr von Andreas Kleinberg übernommen wurde.

Von den sportlichen Erfolgen der sechs aktiven Teams in den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr-Jugend und -Senioren, Sportpistole (zwei Mannschaften) und Großkaliber sowie einer Blasrohrmannschaft berichtete Sportleiter Jochen Spiegel. Das neue Jahr hatte mit der Austragung des Drei-König-Pokals bereits erfolgreich begonnen. Zu den neuen Rundenwettkämpfen sind eine weitere Sportpistolen- und eine weiter Großkaliber-Mannschaft angetreten.

Auf ein regelmäßiges Training der Jungschützen konnte Jugendleiter Andreas Kleineberg hinweisen. Zum Zeltlager der Gaujugend in Neubrunn waren vier Teilnehmer gefahren. Christian Plass wurde bei der Jugendversammlung im Dezember zum stellvertretenden Jugendleiter gewählt. Jan-Philipp Ruf und Christian Greser konnten als Jugendsprecher gewonnen werden.

Schatzmeisterin Gertrud Rüppel stellte kurz die finanzielle Lage des Vereins dar. Eine Sammlung für die Schützenjugend erbrachte unter den Jahrtagsteilnehmern eine Spende von 300 Euro. Die beiden Prüferinnen Renate Schwerdhöfer und Hiltrud Spiegel attestierten eine einwandfreie Kassenführung.

Zweiter Bürgermeister Martin Harth dankte dem neuen Vorstand, der seit einem Jahr im Amt ist, für die Führung der Schützengesellschaft und wünschte auch in sportlicher Hinsicht weiterhin viel Erfolg.

Vor den Ehrungen meldete sich Andreas Kleineberg als Gauschützenmeister zu Wort und  lud zu Lehrgängen in den Disziplinen Böller- sowie Vorderlader- und Wiederlader-Schießen ein. Danach wurden zahlreiche Urkunden und Abzeichen für besondere sportliche Erfolge bei den Wettbewerben auf Vereins-, Gau- und Bezirksebene überreicht. Wolfgang Müller und Marc Zacher konnten das Meisterschützenabzeichen des Deutschen Schützenbunds entgegennehmen.

Gauschützenmeister Andreas Kleinberg ehrte gemeinsam mit Schützenmeister Philipp Lorenz langjährige Mitglieder: 50 Jahre: Grete Schmitt und August Jeßberger, 40 Jahre: Horst Keller, 25 Jahre: Marliese Ries und Marga Weißenberger.

Die Teilneuwahlen des Vorstands führten zu folgenden Ergebnissen: Zweiter Schützenmeister Andreas Kleineberg, Zweiter Sportleiter Marc Zacher und Zweiter Schriftführer Dieter Spiegel. Die Position des Zweiten Schatzmeisters musste mangels eines Kandidaten zunächst unbesetzt bleiben. In den zehnköpfigen Gesellschaftsausschuss wurden Renate Belz, Kathrin Fischer, Tobias Kallenbach, Rainer Tomaschewksi, Martin Uhlmann, Michael Wahl und Sebastian Weppner gewählt.

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