Arnstein

Schwebenrieder Kita-Renovierung ist erfolgreich abgeschlossen

Der Altbau wurde grundsaniert: Die Kinder sind glücklich über ihre neuen Spielebenen. Foto: Eichinger-Fuchs

Größer, schöner, heller und praktischer: Mit diesen Worten kann die Restaurierung und Erweiterung des Kindergartens St. Michael in Schwebenried beschrieben werden. Am kommenden Donnerstag, 3. Oktober, findet die offizielle Übergabe des umgestalteten –und durch einen Anbau erweiterten – Gebäudes statt.

Um 14 Uhr öffnet die Kindertagesstätte ihre Türen, ab 15 Uhr beginnt die offizielle Begrüßung durch die Kinder. Es schließen sich die Grußworte der Ehrengäste an. Parallel gibt es ein Kinderprogramm und eine Fotoausstellung.

Annette Segritz ist von Anfang an und damit seit 32 Jahren Leiterin des Kindergartens. Seither haben sich auch die Bedürfnisse von Eltern und Kindern verändert. Der Ruf nach Errichtung einer Kinderkrippe wurde immer lauter und so konnte auf Drängen der Eltern 2017 mit der Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau begonnen werden. Danach erfolgte die Generalsanierung des bestehenden Gebäudes. Die Fläche hat sich von ehemals 240 auf 443 Quadratmeter vergrößert.

Wünsche von Kindern, Eltern und Mitarbeitern integriert

„Hätten wir die Energie und das Durchsetzungsvermögen von Pfarrer Christoph Klein nicht gehabt, wäre das 1,3 Millionen teure Projekt wahrscheinlich noch längst nicht umgesetzt worden“, sagen die Mitglieder des Bauausschusses, dem Hubert Pfuhlmann und Erwin Feser als Baumanager vorstanden. Architekt Werner Lang war mit der Planung beauftragt. Es gelang ihm, die Wünsche von Kindern, Eltern und Mitarbeitern in die Neuplanung zu involvieren sowie die Außenanlagen und das Spielgelände zu vergrößern. Alle Zugänge zum und im Gebäude sind behindertengerecht begehbar. Die energetische Sanierung war ein wichtiger Teil der Maßnahme.

Sehr viel großzügiger ist auch das Spielgelände rund um den Kita-Anbau. Foto: Eichinger-Fuchs

Die Kinderkrippe ist für zwölf Plätze ausgelegt, elf Plätze sind bereits belegt. Der Gruppenraum für die Kleinen mit 48 Quadratmetern kam neu hinzu, ebenso wie der Schlafraum und eine zusätzliche WC-Anlage für die Kleinkinder mit Wickelbereich. „Wir sind sehr glücklich über die Umgestaltung und natürlich über den Anbau“, strahlt Annette Segritz, die mit ihrer jahrzehntelangen Praxiserfahrung viele Ideen einbringen konnte.

Mulitfunktionaler Turnraum

Weil immer mehr Kinder die Möglichkeit der Mittagsbetreuung nutzen, wurde auch eine neue Küche in die Planung integriert. Durch Podestkästen, die unter den Schränken verstaut werden können, können die Kinder auf ihrer Arbeitshöhe in der Küche mithelfen. Besonders freuen sich Kinder und Erzieherinnen über den neuen Turnraum, der auch gleichzeitig zum Versammlungsraum für Elternabende, Vorträge und Schulungen umfunktioniert werden kann.

Wichtig war Architekt Werner Lang bei der Planung, dass auch die Außenfassade der Kindertagesstätte ansprechend ist. Die bereits bestehende Satteldachbauweise wurde aufgenommen und eine gleichschenkelige Dachform für den Neubau konstruiert. Das Gebäude wirkt dadurch homogen.

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