KARLSTADT

Schwermut gepaart mit Freude

Spielt in Karlstadt: Cellist Christoph Heinlein.
Spielt in Karlstadt: Cellist Christoph Heinlein. Foto: Pfarramt St. Johannis

Zum Auftakt des Gemeindefestes findet am Samstag, 28. Juni, in der Karlstadter St.-Johannis-Kirche ein Konzert mit dem Cellisten Christoph Heinlein statt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Heinlein bringt Werke dreier Komponisten verschiedener Epochen zur Aufführung: Johann Sebastian Bachs Cellosuite in d-moll, entstanden um das Jahr 1720, Hartwig Kuckucks R. E. quiem – Musikalische Reflexionen über Leben und Sterben aus dem Jahr 2011 sowie Max Regers zweite Solosuite, verfasst im Jahre 1914. Dabei wird das Programm wie durch einen roten Faden von der Tonart d-moll zusammengehalten.

Charles Masson beschreibt diese Tonart folgendermaßen: „Aus unerfindlichem Grund ist die Schwermut mit Freude durchmischt.“ Gerade diese Janusköpfigkeit durchdringt das gesamte menschliche Leben und diente den Komponisten als Inspirationsquelle ihrer Werke.

Christoph Heinlein erhielt seine musikalische Ausbildung bei Annemarie Dengler-Speermann an der Hochschule für Musik Würzburg. Weitere Impulse gaben Meisterkurse bei Cellisten wie Bernard Greenhouse oder Pieter Wispelwey. In seinen Konzerten widmet er sich vorwiegend selten gespielter Literatur für Violoncello solo und bringt diese dem Publikum nicht nur musikalisch näher, sondern erläutert diese auch unterhaltsam.

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