Fellen

Segnung und Übergabe des neuen "Sauplatzes" im Mittelpunkt

Im Bürgerdiskurs stellte Bürgermeisterin Zita Baur die in diesem Jahr abgeschlossenen Baumaßnahmen und Projekte vor. Im Mittelpunkt stand zweifelsohne die Segnung und Übergabe des neuen "Sauplatzes", der ihrer Einschätzung zufolge sehr schön geworden sei. Zweifelsohne gehen die Meinungen um den 200 000 Euro teuren Platz, zu dem das Amt für Ländliche Entwicklung eine Förderung von 71 000 Euro aus dem ELER-Programm beisteuerte, aufgrund seiner modernen Gestaltung auseinander.

Baur beharrte jedoch auf ihrer Einschätzung eines attraktiven Dorfes, welches für zukünftige Generationen gut aufgestellt sein muss. Das Einweihungsfest selbst bezeichnet sie als gelungene Veranstaltung, bei welcher sich die Dorfjugend an den Verpflegungsständen einbrachte. Eindrucksvolle Bilder aus einer Drohnenkamera zeigten die einzelnen Abschnitte des Baufortschritts des "Sauplatzes".

90 000 Euro verschlangen die Sanierung und Umbau des Wohnroder Friedhofs, der jetzt zu einem Schmuckstück mutiert. Bis auf eine noch fehlende Leuchte ist das Projekt abgeschlossen. Durch die Asphaltierung der Zufahrt zum Musikheim in Wohnrod erfuhr das Domizil eine extreme Aufwertung, sagte die Bürgermeisterin. Weiter konnten durch Asphaltierungen in der Richard-Möller-Straße sowie im Lohrhauptener Weg Verbesserungen erzielt werden. Im Kirchweg in Fellen erfolgten Sicherungsarbeiten an der Mauerkrone sowie eine abschließende Asphaltierung.

Der Kinderspielplatz im Ortsteil Rengersbrunn wurde mit Kosten von 7000 Euro "aufgehübscht", wobei die Sparkassenstiftung mit einer Spende über 2000 Euro unter die Arme griff. Dringend nötig waren die 32 000 Euro teuren Sanierungen am Pfarrhaus, das sich im Gemeindebesitz befindet und jetzt in neuem Glanz erstrahlt. Baur richtete einen dicken Dank an die Handwerker, die zügig und fachgerecht ihre Gewerke einbauten.

Bürgermeisterin Zita Baur machte im Bürgerdiskurs auch einige "offene Baustellen" aus, die im Jahr 2020 angegangen werden sollen. Eine Herausforderung wird zweifelsohne die überfällige Sanierung des alten Schulhauses darstellen. Für dieses Projekt hat sich erfreulicherweise die Fördergeldzusage um 71 000 Euro auf jetzt 271 000 Euro erhöht.

Den Auftrag zur Sanierung der Stützmauer am Kirchweg erteilte der Gemeinderat zum Preis von knapp 30 000 Euro bereits an die Fellener Firma "Haas-Bau". Im kommenden Jahr soll auch der Ausbau der Ortsdurchfahrt im Bereich des Sportplatzes durch das Staatliche Straßenbauamt realisiert werden. In diesem Bereich werden zu Steigerung der Sicherheit von Fußgängern Querungshilfen eingebaut, für die die Gemeinde mit 25 000 Euro an den Kosten beteiligt wird. Bei der gleichen Gelegenheit erfolgen auch die Projekte Wasserleitung, Kanal und Beleuchtung im angrenzenden "Marspfad", die 200 000 Euro teuer sein werden. Bei der Finanzierung hilft eine 50 000 Euro hohe Förderung.

Mit neuen Wegen entwickeln die Fellener ihr Sägewerksareal: In Workshops und "Bürgerwerkstätten" steigen die Fellener mit ins Boot, um mit deren Ideen und Visionen das "Leuchtturmprojekt Schneidmühle" als neuen Ortsteil zu entwickeln. In der nächsten Phase wird das Planungskonzept dem Amt für Ländliche Entwicklung vorgelegt, welches das Projekt ausgezeichnet fördert, erklärte Baur. In die Unterschriftslisten haben sich bereits 150 Personen eingeschrieben, die ihr Interesse pro Sägewerk und einer eventuellen finanziellen Beteiligung in Form einer "Bürgeraktie" bekunden.

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