Partenstein

Seniorenheim-Bewohner kehren zurück

Die Bewohner des Seniorenheims der Arbeiterwohlfahrt (Awo) kommen vor Pfingsten zurück aus ihren Übergangsquartieren. Das hat am Mittwoch die Leiterin Erika Binder gegenüber unserer Redaktion bestätigt.

Damit geht eine beinahe unendliche Geschichte zumindest fast zu Ende. Denn die Bewohner können zunächst nur die Bereiche "Kornblumenweg" und "Sonnenblumenweg" innerhalb der Einrichtung entlang der Bahnhofstraße beziehen. Denn noch sind die Handwerker im Haus und verlegen bis zum Wochenende den Fußboden fertig. Danach wird noch die Theke im Eingangsbereich aufgestellt. "Wir wollten aber nicht länger warten und unbedingt noch vor Pfingsten wieder zurück in unser Haus", begründet Binder den Teilbezug.

So läuft es ab: Am Donnerstagmorgen um 8 Uhr packen die Mitarbeiter der beauftragten Spedition in Bad Kissingen im Parkwohnstift die kleinen sperrigen Sachen wie Lifter, Bürostühle, Tische und alles, was unbedingt benötigt wird, in den Umzugswagen. Das wird nach Partenstein gebracht, ausgeladen. Dann geht es sofort weiter nach Mömlingen zur dortigen Awo-Einrichtung, wo ein ähnliches Prozedere abläuft.

Transport der Bewohner

Der Rotkreuz-Fahrdienst wird wiederum um 9 Uhr in Bad Kissingen eintreffen und mit dem Einladen der elf verbliebenen Bewohner starten. Das kann dauern und hängt davon ab, ob sie sitzend oder liegend wieder zurück nach Partenstein gebracht werden. Das Mittagessen ist schon dort geplant.

Am Freitag folgt der zweite Teil des Umzugs. Dann werden elf weitere Bewohner aus Mömlingen zurückgebracht nach Partenstein. Mit ihnen kehren auch wieder rund 20 Pflegekräfte und Betreuer zurück; zum Personal kommen noch die Küchenkräfte und der Hausmeister hinzu.

Mitte Juli letzten Jahres waren 37 Personen teils nach Mömlingen und teils nach Bad Kissingen gezogen. Doch die Zahl ging in dem Dreivierteljahr zurück, weil die Angehörigen sie entweder woanders unterbrachten – oder sie starben. Auch beim Personal reduzierte sich die Zahl, weil manche einfach nicht mehr bereit waren, eine Stunde Wegzeit zur Arbeit auf sich zu nehmen.

"Jetzt reicht uns erst einmal das Personal, denn wir nehmen erst wieder ab 1. Juli neu auf", sagt die Leiterin, die schon entsprechende Anfragen hat. Sie habe schon Stellenanzeigen geschaltet und kümmert sich nach Pfingsten um mögliche neue Mitarbeiter. Einige wollen auch wieder zurückkehren.

"Wir sind zunächst erleichtert und froh, dass der Teilbezug vor den Feiertagen klappt. Im Februar wäre unsere Freude noch größer gewesen, wenn wir hätten umziehen können. Doch durch neu entdeckte Wasserschäden wurde das ja alles zunichte gemacht."

An den Handwerkern habe die Verzögerung aber nicht gelegen, denn diese seien immer in der Zeit gewesen. Die notwendigen Gutachten hätten die meisten Zeit gefressen, denn man habe immer auf das Ergebnis warten müssen. "Jetzt ist unsere Belastungsgrenze erreicht", gibt Binder zu. Die Stimmung sei aber nicht schlecht, fügt sie noch hinzu.

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