KARLSTADT

Sind Hunde die besseren Kinder?

Die Theatergruppe der Realschule Karlstadt führt am 18. und 19. Februar, jeweils um 19.30 Uhr das Theaterstück „Die große Plage“ von Hans-Peter Tiemann im Theater Gerbergasse in Karlstadt auf. Der Eintritt ist frei, die Spielleitung hat Marcus Waitz.

In einer Pressemitteilung wird das Stück wie folgt angekündigt:

„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer“ (Zitat Platon). Nicht nur die alten Griechen hätten sich mit diesem Phänomen abgeben müssen, auch unsere heutige Gesellschaft habe noch immer ihre Schwierigkeiten mit diesem Problem: Kinder! Im Stück entschließt sich eine unterfränkische Kleinstadt, sich des Problems auf radikale Art und Weise zu entledigen. Sie engagiert einen professionellen Kinderfänger, um die ganze Plage ein für alle Mal aus der Stadt zu schaffen. Ohne die ganze unverschämte, vorlaute und quirlige Bande müsste das Leben doch einfach herrlich sein: Ein Ort der Visionen, ein Eldorado für alle Erwachsenen und Frührentner. Doch ist eine Stadt ohne Kinder wirklich so erstrebenswert? Sind Hunde wirklich die besseren Kinder?

Wer sich Antworten auf diese Fragen erhoffe, solle entweder das Experiment „Kinderfreies Wohnen“ selber durchführen oder sich das Stück „Die große Plage“ nicht entgehen lassen, endet die Mitteilung.

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