Burgsinn

Sinngrundallianz arbeitet weiter mit Burgsinner Büro Toponeo zusammen

Mit der Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Sinngrundallianz und dem Allianzmanagement soll die Erfolgsgeschichte der interkommunalen Zusammenarbeit der sechs Sinngrundkommunen bis August 2023 fortgesetzt werden. Im Bild (vorne von links): Allianzmanager Lukas Weis, Allianzvorsitzende Zita Baur und Allianzmanager Sebastian Schneider. (Stehend von links) die Bürgermeister Peter Paul, Lioba Zieres, Robert Herold, Wolfgang Blum und Wolfgang Küber. Foto: Jürgen Gabel

Am 1. September 2016 schlugen die Sinngrundkommunen Rieneck, Burgsinn, Fellen, Aura, Mittelsinn und Obersinn mit der Gründung der "Sinngrundallianz" ein weiteres Kapitel der interkommunalen Zusammenarbeit auf.

"Man kann mit Fug und Recht eine erfolgreiche Bilanz vorweisen und das Projekt trotz aller Hürden als Erfolgsgeschichte verbuchen", stellt Allianzvorsitzende, Fellens Bürgermeisterin Zita Baur, bei der Vertragsunterzeichnung für eine weitere, auf rund dreieinhalb Jahre datierte Zusammenarbeit mit dem Allianzmanagement, dem Burgsinner Büro Toponeo, fest.

Mit dem Vertragsschluss zwischen Allianz und dem Management wird ab Januar 2020 bis August 2023 die Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit gelegt. Das Amt für Ländliche Entwicklung (Würzburg) fördert die Öffentlichkeitsarbeit und die Personalkosten des Projekts in dieser Zeit mit 75 Prozent oder 270 000 Euro.

Man habe sich erneut für das regional verwurzelte Büro und damit für die zwei Landschaftsarchitekten Sebastian Schneider und Romy Engel sowie dem Humangeographen Lukas Weis entschieden, erklärte Zita Baur. "Vor drei Jahren haben wir bei null begonnen und viele Steine mussten und konnten aus dem Weg geräumt werden. Auf dieser zweifelsohne erfolgreichen Bilanz können wir jetzt aufbauen und weiter daran arbeiten, den erfolgreichen Konzeptrahmen fortzusetzen".

Vorsitzende Zita Baur rief die bisher umgesetzten und angestoßenen Projekte der Sinngrundallianz in den vergangenen 40 Monaten seit ihrer Gründung in Erinnerung. Begonnen wurde mit der Festlegung des Corporate Designs, des einheitlichen Erscheinungsbildes in Stelen, Website, Außenauftritt oder Allianz-Mitteilungsblatt. Es besteht ein gemeinsamer Webauftritt auf eigener Website und Facebook.

Über das Mitnahmenetzwerk "Fahrstuhl" sind inzwischen nicht nur der Sinngrund, sondern auch die umliegenden Städten und Gemeinden angebunden. Erfolgreich startete der "Sinngrundbörger" und der Aktionstag "Zukunft Altort" 2017 in Burgsinn war ebenfalls erfolgreich. Die gemeinsame Flächenbörse erfuhr inzwischen eine landkreisweite Erweiterung und ist in der "blauen Telefonzelle" in Burgsinn erkennbar.

Sinngrundweit hielt die Einführung eines Sanierungsprogramms Einzug und der Kinotreff, die Aktion Stadtradeln, das Allianzgrillen und der Club der Visionäre starteten erfolgreich. Gut war der Auftritt auf der MSP-Expo 2018 sowie auf anderen regionalen Messen und die touristische Vermarktung der Region konnte angegangen werden.

Die Mitarbeiter der Bauhöfe der Allianz treffen sich zum regelmäßigen Austausch und das Management übernahm die Trägerschaft für die Erweiterung des Projekts "Wald erFahren". Ausgezeichneten Besuch verzeichnete die Informationsveranstaltung "Wohnen im Alter", die Bewerbung des Sinngrunds als Öko-Modellregion wurde auf den Weg gebracht und die Betreibersuche für ein Pflegeheim Sinngrund läuft unter der Federführung des Allianzmanagements.

Die Weichen für den Wochenmarkt im Sinngrund sind gestellt, der ab April 2020 im monatlichen Turnus starten soll. Das vom Amt für Ländliche Entwicklung aufgelegte Förderprogramm "Regionalbudget 2020" mit einem Volumen von 100 000 Euro ist beantragt, mit dem "Kleinprojekte" bis zu 10 000 Euro bezuschusst werden können. Außerdem wird im Frühjahr dieses Jahres ein Aufräumtag veranstaltet.

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