Marktheidenfeld

So schmeckte es auf dem Marktheidenfelder Streetfoodfestival

Über 15 000 Menschen strömten am Wochenende auf das Gelände der "Martinsbräu". Am Ende verrieten die Organisatoren und Foodtrucks, ob sie kommendes Jahr weitermachen.
Zahlreiche Besucher waren beim 3. Streetfood Festival in Marktheidenfeld am Samstag und Sonntag. Foto: Silvia Gralla

Wenn man am Wochenende das Brauereigelände der "Martinsbräu" betritt, hat man zunächst nur eine Frage: Ist man wirklich auf dem Streetfoodfestival gelandet? Eingangskontrollen, eine Hüpfburg, rechts ein Stand eines Fitnesstudios, links warten Verkäufer eines Autohauses auf Kundschaft. Erst ein paar Schritte weiter schaffen Klarheit: Bierprobe auf der einen Seite, Eis und mexikanisches Essen auf der anderen. Man ist doch richtig beim dritten Streetfoodfestival in Marktheidenfeld.

Bereits im letzten Jahr strömten rund 15 000 Besucher hierher. Auch in diesem Jahr organisierten die "Martinsbräu" und die "2. Heimat Kreativagentur" das große Schlemmen. „Noch mehr Besucher als im letzten Jahr sind es heuer, am Samstag ging einigen Ständen sogar das Essen aus“, sagt Mitorganisator Markus Schubertrügmer. Das Wetter sei optimal und man locke durch stetige Verbesserungen immer mehr Besucher an, erzählt er weiter.

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3. Streetfoodfestival

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Aus der Vergangenheit gelernt

Trotzdem sei das Konzept im Grunde identisch geblieben, wurde jedoch an einigen Stellen optimiert. Die größte Veränderung ist, dass man versucht, in diesem Jahr komplett ohne Plastikmüll auszukommen. Und das gelang. Viele der Anbieter hätten in der Vergangenheit bereits auf Plastik verzichtet, erzählt ein Gastronom aus Fürth. „Wir wollten einfach ein Zeichen setzen“, sagt Mitorganisator Markus Schubertrügmer.

In diesem Jahr legen die Veranstalter zudem besonders großen Wert darauf, dass verschiedene Anbieter nicht das gleiche Essen auf der Karte haben. „Die Anbieter nehmen sich so nicht gegenseitig die Kunden weg. Einen Konkurrenzkampf bei einem solchen Festival braucht niemand“, sagt die Inhaberin eines Tübingener Foodtrucks.

Alle Generationen besuchten das Streetfood-Festival. Foto: Silvia Gralla

Großes kulinarisches Angebot

Etwa 25 verschiedene Stände haben sich in diesem Jahr auf dem Brauereigelände breit gemacht. Die Foodtrucks, die vor allem aus dem Nürnberger und Frankfurter Raum anreisen, bieten Spezialtäten aus der ganzen Welt. Ochsen, Bison, Cevapcici. Deftig geht es zu, doch auch die Liebhaber von Süßspeise kommen nicht zu kurz: von Eis, über Waffeln, bis hin zu Cookies gibt es eine große Auswahl.

Bei solchen Bildern kann man neidisch werden.  Foto: Silvia Gralla

Gegen den Durst bietet das Weingut "Martin" Wein an und die Brennerei „Snow White“ aus Rodenbach verkauft selbst gemachten Gin. „Mittags verkaufen wir davon natürlich wenig, aber am Abend läuft es sehr gut. Gerade mit der Musik wurde am Samstagabend viel Gin Tonic getrunken“, zeigen sich die Rodenbacher zufrieden. Zudem bietet die "Martinsbräu" eine Bierprobe für alle interessierten Gäste an. Wer genug Bier gekostet haben sollte, kann sich dann im Biergarten oder der Shisha-Lounge ausruhen.

Entspannte Atmosphäre und großes Rahmenprogramm

Neben den kulinarischen Angeboten gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm. Eine Hüpfburg gibt es für die Kleinsten, das Kinderschminken findet großen Anklang. Am Samstagabend hatte bereits die Band "Five" gespielt. "Etwas schade war es, dass es sich abends recht schnell leerte, es wurde vielleicht zu kalt", sagt Schubertrügmer. Ein weiteres Highlight ist die Kochshow vom Würzburger Sternekoch Benedikt Faust. Insgesamt viermal bereitet er an dem Wochenende ein Kabeljau-Gericht zu.

Wie viele Kalorien das wohl hat?  Foto: Silvia Gralla

Alle Beteiligten sind begeistert

Die meisten Gäste sind rundum zufrieden. Das Streetfoodfestival sei mit die beste Veranstaltung, die Marktheidenfeld zu bieten habe, ist nicht nur einmal zu hören. Nur von ein paar Jüngeren hört man, dass das Essen schon arg teuer gewesen sei. 

Vielleicht auch deswegen waren die Inhaber der Foodtrucks von Marktheidenfeld begeistert. Das Geschäft sei gut gelaufen, das Gelände perfekt und die Veranstaltung gut organisiert gewesen. Sie werden auf jeden Fall wieder kommen, sind sich einige Inhaber einig. Nach all dem Lob bleibe den Organisatoren keine andere Wahl, sagt Schubertrügmer und lacht. „Wir werden das Streetfoodfestival auch 2020 wieder auf die Beine stellen.“

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