Obersfeld

Spielplatz soll ertüchtigt werden

Den Obersfelder Dorfladen bezeichnete Bürgermeister Dieter Schneider als Erfolgsmodell. Dabei freute er sich auch, dass in Obersfeld noch zwei Gaststätten vorhanden sind. Aber auch in Obersfeld bereiten die Geburtenraten Sorgen. Den drei Geburten im Jahre 2018 stehen sieben Sterbefälle entgegen. Der Gemeindeteil Obersfeld zählt zur Zeit 454 Einwohner und hat eine Gemarkungsgröße von 934 Hektar. Als geplante Maßnahmen in Obersfeld nannte Bürgermeister Dieter Schneider die Planung zur Ertüchtigung des Kinderspielplatzes sowie die Fortführung des Feuerwehrkonzeptes mit der Anschaffung eines Mittleren Löschfahrzeuges (MLF), dessen Auslieferung im Dezember erfolgen soll.

Der Kindergarten Obersfeld hat eine Regelgruppe und seit September eine Kleinkindgruppe für acht Kinder. Der Bürgermeister gab dafür Kosten von 472 000 Euro an.

Die Gesamtkosten im Gemeindegebiet für drei Kinderkrippen und die Sanierung der Kindergärten von 2014 bis 2018 bezifferte Schneider auf 3,36 Millionen Euro. Mit sogenannten freiwilligen Leistungen beteiligt sich die Gemeinde auch an den Bewirtschaftungskosten der Kindergärten. Dies waren im Jahr 2018 für den laufenden Betrieb 307 500 Euro.

Die Baulast an den Kirchen, so Dieter Schneider, sei zwar unterschiedlich geregelt, aber dennoch beteiligt sich die Gemeinde finanziell an der derzeit laufenden Außenrenovierung der Obersfelder Pfarrkirche. Weitgehend in Ordnung seien in Obersfeld der Friedhof und das Leichenhaus. Wegen des neuen Feuerwehrautos für Obersfeld wurde im Feuerwehrhaus ein Heizung eingebaut. Rückblickend nannte der Bürgermeister als größte Investition in Obersfeld den Neubau der Kinderkrippe sowie den Bau der Friedhofsmauer.

Auch Bürger meldeten sich in Obersfeld zu Wort. Werner Albert stellte fest, dass es in der Leichenhalle Nässeschäden gebe. Bürgermeister Schneider will sich informieren und um Abhilfe bemühen. Christian Eck monierte den schlechten Zustand der Straße "Am Blassenpfad" und wünschte eine Verbesserung. Diese sagte Schneider jedoch nicht zu. Vielmehr will er diesen Straßenteil als sogenanntes Provisorium erhalten. Bernhard Höfling von den "Donnerstagswanderern" äußerte den Wunsch, dass sich für die Pflege der Kennzeichnungsschilder der Wanderwege Freiwillige finden.

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