GEMÜNDEN

Sportgeräte für Senioren

Hans Kraus, der Seniorenbeauftragte der Stadt, musste die Gemündener Stadträte nicht überzeugen: Für drei von der Allgemeinheit zu nutzende Sportgeräte, die nahe dem Kinderspielplatz auf der Saaleinsel aufgestellt werden sollen, gibt's einen Zuschuss. Die Geräte kosten etwa 6500 Euro, 5734 Euro hat der Seniorenbeirat bereits an Spenden dafür zusammen. Den Rest wird die Stadt übernehmen.

Über den Tagesordnungspunkt und den Antrag von Bürgermeister Georg Ondrasch, 1000 Euro einzustellen, wunderten sich die Stadträte. Bei dem geringen Betrag und der hohen Vorleistung sei die Zustimmung selbstverständlich, und sowieso sei der Beschluss über die Ausgabe erst bei den demnächst beginnenden Haushaltsberatungen zu fassen, zumal der genaue Fehlbetrag noch nicht feststeht. „Warum muss man einfache Dinge so kompliziert machen?“, fragte Günther Metz. Martin Geßner meinte, der Stadtrat solle einmal sein Sitzungsgeld (24 mal 30 Euro) spenden „und es wär bezahlt“.

Der Bürgermeister änderte daraufhin den Beschlussvorschlag in „Wir sehen das positiv“, woraufhin alle Hände nach oben gingen. Festgelegt werden soll noch, ob die Anschaffung inklusive Montage erfolgt oder dies der städtische Bauhof übernimmt und ob die Geräte den Winter über abgebaut werden.

Hans Kraus hatte drei Trainingsgeräte mit Hand- und Fußkurbeln vorgestellt, die auch der Gemündener Mediziner Ulrich Seltsam favorisiere. Die Spenden kommen von den Aktionen „Bürger malen ihre Stadt“ und vom Kalenderverkauf, vom dm-Markt, von der Sparkassenstiftung, vom Benefizkonzert des Bezirksjugendblasorchesters, vom Lions-Club, vom CSU-Ortsverband und von der Freien Wählergemeinschaft.

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