MAIN–SPESSART

Sprachförderer ausgebildet

Erfolgreich: Michael Deckert, Fachbereichsleiter katholische Kindertageseinrichtungen beim Diözesan-Caritasverband (hinten), konnte unter anderem (von links) Anja Fella (Karlstadt), Isabel Nickel (Marktheidenfeld) und Sybille Völker (Aschaffenburg) gratulieren.
Erfolgreich: Michael Deckert, Fachbereichsleiter katholische Kindertageseinrichtungen beim Diözesan-Caritasverband (hinten), konnte unter anderem (von links) Anja Fella (Karlstadt), Isabel Nickel (Marktheidenfeld) und Sybille Völker (Aschaffenburg) gratulieren. Foto: L. HEUER

21 Erzieherinnen aus Unterfranken haben erfolgreich den Sprachförderkurs für Kindertagesstätten abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts „Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ hatte Elisabeth Evans von der Beratungsstelle katholischer Kindertageseinrichtungen im Diözesan-Caritasverband Würzburg die Weiterbildung organisiert und begleitet. Jetzt nahmen die Erzieherinnen ihre Zertifikate entgegen, unter ihnen Anja Fella (Städtischer Kindergarten Karlstadt) und Isabel Nickel (Städtischer Kindergarten Marktheidenfeld).

Die Würzburger Logopädin Petra Martin-Rambacher brachte den Frauen in neun Tagen alles Notwendige bei: Angefangen beim Spracherwerb sowie Sprachgebrauch bei Kindern von unter drei bis sechs Jahren über die Sprachentwicklung bis hin zu den Problemen der Mehrsprachigkeit. Darüber hinaus lernten die Erzieherinnen auch viel über die Rolle des pädagogischen Personals und Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern. „Achten Sie darauf, dass Sie in den Kitas nicht für normale Aufgaben eingesetzt werden, sondern dass Sie im Sinne des Projekts arbeiten“, gab ihnen Michael Deckert, Fachbereichsleiter katholische Kindertageseinrichtungen beim Diözesan-Caritasverband, mit auf den Weg.

Aus Unterfranken machen 57 Einrichtungen an der vom Bundesfamilienministerium gestarteten „Offensive Frühe Chancen“ mit, unter ihnen 22 katholische. Dort, wo das Budget aus dem Projekt nicht reicht – pro Jahr und Stelle werden 19 000 Euro Personalkosten und 5100 Euro Sachkosten erstattet – springt die Caritasstiftung Würzburg ein. Eine Zusage über fast 134 000 Euro für die beiden ersten Jahre liegt laut Deckert schon vor.

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