MARKTHEIDENFELD

Stadt möchte einige Skulpturen behalten: Spender gesucht

Ungenutzt blieb die „Bürgerfragezeit“ in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend. Im Marktheidenfelder Rathaus gab es aus den Zuhörerreihen keine Wortmeldungen. Dafür hatten Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und die neue Kämmerin Christina Herrmann, die ab sofort auch zur Nachfolgerin von Karl-Heinz Pilsl als kaufmännische Leiterin der Stadtwerke bestellt wurde, reichlich Informationen dabei.

• Lebendige Gärten: Das Projekt an den Mainwiesen in Marktheidenfeld wurde umgesetzt, im Herbst sollen noch die Wege und eine Trockenmauer angelegt werden. Der Bund Naturschutz und die Stadt freuen sich über Materialspenden und freiwillige Helfer.

• Skulpturenweg: Die Kunstwerke in den Stadt kommen gut an, viele Bürger fragen, ob sie nicht stehen bleiben können. Bürgermeisterin Schmidt-Neder hofft auf Unterstützung der Bürgerkulturstiftung und weiterer Sponsoren, damit die Stadt einige Objekte ankaufen kann.

• Gedenkort Aumühle: Die Neuntklässer des Gymnasiums werden sich in einem Projekt um die Gestaltung der beiden Metallkoffer kümmern, die in Würzburg und Marktheidenfeld an den Holocaust und den Transport der jüdischen Mitbürger in die Vernichtungslager erinnern sollen. Die Kosten übernimmt die Stadt.

• Sperrung am Nordring: Die Bauarbeiten am Nordring neigen sich dem Ende zu. Ab dem 29. Juli ist noch einmal eine Vollsperrung erforderlich, spätestens zum 3. August soll die Straße wieder in beide Richtungen befahrbar sein.

• Bilanz der Stadtwerke: Die Verbindlichkeiten der Stadtwerke gegenüber der Stadt beliefen sich zum Jahresende 2017 auf 284 242 Euro. Der Stadtrat war sich einig, dass diese Summe zur Stärkung des Eigenkapitals der Stadtwerke der allgemeinen Rücklage zugeführt wird. Der Jahresgewinn der Stadtwerke belief sich auf 19 774 Euro, die Bilanzsumme auf 4 966 419 Euro.

• Vergaben: Die Berchinger Firma Huber Technology SE wurde mit den Liefer- und Bauleistungen für die Klärschlammeindickung an der Kläranlage Marktheidenfeld beauftragt. Dafür fallen 57 997 Euro an. Die Bauleitplanung für die Baumhofstraße 40 wurde an das HWP Büro für Städtebau und Architektur (Würzburg) vergeben.

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