Rechtenbach

Statt Baugebiet Dorferneuerung fördern lassen

Zwölf Jahre kein neues Baugebiet ausweisen und dafür einen Förderbonus von 20 Prozent kassieren: Dies ermöglicht das neue Förderprogramm des Freistaates »Innen statt außen«, das die Gemeinde Rechtenbach für ihre Projekte der Dorferneuerung nutzen möchte. Mit seinem einstimmigen Beschluss verpflichtete sich der Gemeinderat am Montagabend im Rathaus, künftig vorrangig auf die Innenentwicklung zu setzen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Kommune einen Förderbonus von 20 Prozentpunkten zusätzlich zum individuellen Fördersatz (ca. 68 Prozent) der Dorferneuerung erhalten. Allerdings ist der Gesamtfördersatz auf 80 Prozent gedeckelt.

Bei Gemeinden mit besonders negativer demografischer Entwicklung, die obendrein noch finanzschwach sind, kann der Zuschuss sogar nochmals um zehn Prozent angehoben werden, so dass die Gemeinde theoretisch 90 Prozent Zuschuss erhalten könnte.

Für Sanierung der alten Schule

Rechtenbach möchte diese Förderung möglicherweise bei der Sanierung der alten Schule nutzen. In der Bürgerversammlung vor kurzem standen Kosten von bis zu zwei Millionen Euro für die Schulsanierung im Raum.

Eine Entscheidung für die begleitende gestalterische Beratung im Rahmen der Dorferneuerung vertagte das Gremium in die nächste Sitzung. Hier waren den Gemeinderäten die Faktenlagen, über welchen Umfang und in welchem Zeitraum alle Auskünfte erteilt werden, zu dürftig.

Berater könnte kommen

Die Kommune und die Bürger haben durch einen Beratervertrag laut Bürgermeister Klaus Bartel die Möglichkeit sich über Fördermöglichkeiten im Vorfeld einer Baumaßnahme zu informieren. Ein Berater käme zu regelmäßigen Sprechzeiten ins Rathaus.

Der Beratungsvertrag soll 30000 Euro kosten, wobei der Anteil der Gemeinde Rechtenbach bei 11000 Euro liegen soll.

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