Lohr

Stattkino zeigt: "Der Junge muss an die frische Luft"

Das Stattkino Lohr zeigt "Der Junge muss an die frische Luft" am Dienstag, 27. August, um 18 Uhr und am Mittwoch, 28. August, um 18 und 20.15 Uhr. Foto: Warner Bros.

Das Stattkino Lohr zeigt die Bestsellerverfilmung der Oscar-Preisträgerin Caroline Link "Der Junge muss an die frische Luft" am Dienstag, 27. August, um 18 Uhr und am Mittwoch, 28. August, um 18 und 20.15 Uhr im Kulturkeller des Weinhauses Mehling.

Eigentlich muss man nicht viel über diesen Film schreiben, da gefühlt die Hälfte der Nation ihn schon gesehen hat. Caroline Link ist mit "Der Junge muss an die frische Luft" ein Kino-Wunder gelungen, das mit mittlerweile über 3,6 Millionen Besuchern kommerziell in die Liga der Hollywood Blockbuster aufgestiegen ist. Dass eine feinfühlige Tragikomödie das schafft, ist das eigentliche Wunder.

Harpe Kerkeling, der auch am Drehbuch mitgearbeitet hat, in einem Interview zu der Behandlung des Freitods seiner Mutter im Film: "Ja, Caroline ist feinfühlig, hellhörig und eine sehr gute Filmhandwerkerin. Der Film verliert deshalb auch nicht in seinen schwierigsten Momenten diese geheimnisvolle Leichtigkeit. Der Film atmet irgendwie. Ich weiß nicht, wie sie das macht, ich bin noch nicht dahintergekommen."

Ruhrpott 1972. „Der Junge muss an die frische Luft“ erzählt aus der Kindheit des heute berühmten Entertainers Hape Kerkeling. Der pummelige, neunjährige Hans-Peter wächst in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft auf. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner Oma Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren.

Wie bei vielen guten Komödien kommen hier Lachen und Weinen zusammen. Für die Rolle des jungen Harpe wurde in einem deutschlandweiten Casting Julius Weckauf entdeckt. Die beiden Großmütter werden gespielt von Hedi Kriegeskotte und Ursula Werner. "Wenne watt wills, machet einfach und kümmer dich nich drum, watt die Leute sagen", sagt "Omma" Änne an einer Stelle ... und darin mag ein Schlüssel zu Harpe Kerkelings Erfolg liegen.

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