Lohr

Stellungnahme zur Haushaltslage in Lohr: FDP setzt auf Stärkung der Finanzkraft

Zur Haushaltslage der Stadt Lohr nimmt die FDP Lohr in einer Pressemitteilung Stellung. Für die FDP Lohr, die seit 1996 wieder mit einer eigenen Liste bei den Kommunalwahlen am 15. März antreten wird, steht fest, dass in den letzten beiden Legislaturperioden zu hohe finanzielle Investitionen getätigt wurden. "Diese gehen weit über den Kosten-Nutzen-Effekt hinaus und sind somit auch für den desaströsen Haushalt der Stadt verantwortlich", heißt es in der Mitteilung. Für den Ortsvorsitzenden Peter Sander mache es jedoch keinen Sinn, über Schuldzuweisungen zu diskutieren. Vielmehr bräuchten die Lohrer Bürger Lösungen, wie die finanzielle Misere in den Griff zu bekommen sei! „Dabei müssen vom Stadtrat ausgehend, Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei den Bürgern ankommen - nicht nur wahltaktische Manöver!“

Die Stärkung der Wirtschaftskraft in Lohr sei der Talkessellage geschuldet, über weitere Flächenausweisungen kaum mehr gegeben. Vielmehr fordert die FDP eine städtische Nachverdichtung und eine interkommunale Zusammenarbeit auf der fränkischen Platte, auch im Hinblick auf die B26n, die kommen wird.

Der Unternehmer Christoph von Hutten wünscht sich für Lohr verbesserte regionale Rahmenbedingungen, um aus eigener Kraft die Einnahmen zu erhöhen und gleichzeitig die Ausgaben zu senken, wie aus der Stellungnahme hervorgeht. Neben der gewinnbringenden und besseren Nutzung von städtischen Einnahmen und Liegenschaften, haben es dem Forstwirt die über 4000 Hektar städtischen Wälder angetan: „Der üppige Stadtwald bietet vielfältige Möglichkeiten, welche die meisten Städte nicht haben. Beispielweise bei nachhaltiger Energieerzeugung, im Tourismus, oder durch den vermehrten Einsatz von Holz bei regionalen Bauprojekten.“

Einen bedeutenden Anteil hat für die FDP Lohr auch der Bürger selbst. „Wir sind eine lebenswerte Stadt, die viele Arbeitsplätze bietet. Es gibt eine Vielzahl an Bildungseinrichtungen. Wir haben eine florierende Innenstadt mit einer kompetenten Werbegemeinschaft, ein gut funktionierendes, vielfältiges Vereinsleben. Lohr hat eine neue Stadthalle mit hochwertigen kulturellen Programmpunkten.  Und nicht zuletzt besitzt die Stadt das zukünftige Zentralklinikum des Landkreises. Das dürfen wir bei aller notwendigen Diskussion nicht vergessen“, so Sebastian Inderwies laut Stellungnahme. Diese zahlreichen Angebote und Möglichkeiten regelmäßig zu nutzen – auch um damit die Betreiber zu unterstützen – sei Aufgabe und Pflicht aller Bürger.

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