Lohr

Straße bleibt deutlich länger gesperrt

Die Alfred-Stumpf-Straße bleibt im Zuge der Bauarbeiten auf dem Brauereiareal länger gesperrt als bisher geplant. Sollte die Vollsperrung ursprünglich Ende Oktober aufgehoben werden, wurde sie nun bis zum 31. Mai 2020 verlängert. Das teilte die Stadt auf Anfrage der Redaktion mit.

Grund der längeren Sperrung seien Verzögerungen beim Bau des großen Wohn- und Geschäftskomplexes durch die Bamberger KRE-Gruppe, so der städtische Pressesprecher Dieter Daus. Diese Verzögerungen resultierten aus Schadstoffbelastungen im Baugrund und der aufwendigen Sicherung der Nachbarbebauung durch abschnittsweises Unterfangen. Daus spricht von einer Verzögerung von drei bis vier Monaten.

Fluchtweg für Brauhaus

Die Rohbauarbeiten, die eigentlich Ende Oktober abgeschlossen sein sollten, dauerten voraussichtlich bis Ende Januar. Dann würden die Baukräne abgebaut. Die Sperrung der Straße sei auch deshalb nötig, weil diese temporär als Flucht- und Rettungsweg für das im Baufeld liegende Brauhaus diene.

Den Verantwortlichen bei Stadt und Bauleitung sei bewusst, dass die Sperrung eine "massive Beeinträchtigung für die Anwohner, Geschäftswelt und die Verkehrsteilnehmer bedeutet", so Daus. Die Stadt danke daher für das Verständnis.

Stadtrat Eric Schürr (Bürgerverein) hatte in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses indes wenig Verständnis. Er forderte eine halbseitige Freigabe der Straße. Bürgermeister Mario Paul indes sagte, dass die Sperrung auch mit den Sicherheitsbehörden abgestimmt sei. Niemand könne das Risiko tragen, wenn etwas passiere

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