Massenbuch

Straße nach Massenbuch: Rathaus sieht keinen akuten Handlungsbedarf

Grundsätzlich muss etwas gemacht werden, aber akut ist der Handlungsbedarf für einen Ausbau der Straße von Kleinwernfeld nach Massenbuch nicht, findet die Stadtverwaltung.
Die schmale und sanierungsbedürftige Straße von Kleinwernfeld nach Massenbuch. Foto: Günter Betz

Grundsätzlicher Handlungsbedarf ja, dringender Handlungsbedarf nein – so ist die Sicht im Gemündener Rathaus auf die Ortsverbindungsstraße Kleinwernfeld–Massenbuch. Die Fraktion Freie Wähler-Freie Bürger hatte beantragt, den Ausbau der Straße zügig weiter zu entwickeln, da wegen einer verschlechterten Straßensituation der zeitnahe Ausbau erforderlich sei. Doch hält sich nach Ansicht der Stadtverwaltung die Verschlechterung des Straßenzustands "sehr in Grenzen".

Zweiter Bürgermeister Werner Herrbach (FW-FB) resümierte, dass die bei der Bürgerversammlung in Massenbuch anwesenden 72 Bürger für einen Vollausbau der Straße waren. Herrbach: "Es muss ein Zeitfenster geschaffen werden, in dem das passieren soll." Seit 40 Jahren werde den Massenbuchern ein Ausbau versprochen, irgendwann habe der Massenbucher auch mal das Recht auf eine verkehrssichere Anbindung.

Bürger wollten vorgesehenen Unterhalt nicht

Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Massenbucher in jener Bürgerversammlung deutlich gemacht hätten, dass sie keine Unterhaltsleistung, wie in 2019 eigentlich vorgesehen, wünschten. So blieben die im Haushalt 2019 eingestellten 185 000 Euro ungenutzt und wurden nun ins Haushaltsjahr 2020 übertragen. Eine zügige Weiterentwicklung des Ausbaus sei aufgrund der Finanzsituation derzeit nicht möglich.

Aus Sicht der Stadtverwaltung sollte geprüft werden, ob aufgrund der möglichen geänderten Streckenführung im unteren Bereich nicht angedacht werden sollte, den Ausbau der Straße im Zusammenhang mit der linksmainischen Ortsumgehung von Gemünden umzusetzen. Als Sofortmaßnahmen schlug die Verwaltung Leitplanken und Ausweichstellen vor.

Massenbuchs Ortssprecher Günter Betz sagte, dass kurzfristig eine Geschwindigkeitsbeschränkung ausreiche, Leitplanken brauche es nicht. Er schlug vor, die Straße in mehreren Abschnitten auszubauen.

Einstimmig stimmte der Stadtrat der Vorgehensweise der Stadtverwaltung zu.

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